AckerbauMaisDen Maiszünsler bekämpfen

Den Maiszünsler bekämpfen

Das Zerkleinern der Maisstoppeln reduziert die Population im nächsten Jahr.
Quelle: Böck

Bohrlöcher an den Stängeln, Bohrmehl an den Blättern, umgeknickte Pflanzen und mit Fusarium befallene Kolben an der Maispflanze. Daran erkennt man den Befall des Maiszünslers und den Schaden, den er anrichtet. Der Schmetterling selbst beginnt zwischen Mai und Juni seinen Flug. Den Höhepunkt erreicht er zwischen Ende Juni und Anfang Juli. Beim Flug wandert er von den Maisflächen des Vorjahres zu den frischen Beständen. Dort legt der nachtaktive Falter seine Eier in Gruppen zu 10–15 Stück auf die Unterseite der höher gelegenen Blätter. Dabei legt ein Weibchen bis zu 500 Eier. Nach etwa einer Woche schlüpfen die Larven, bohren sich in Blattadern und Blattachseln in die Pflanzen ein und verursachen besagte Schäden. Dieser Schaden sollte nicht überhandnehmen. Daher sollten Landwirte Maßnahmen ergreifen.

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