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6 Fragen zur Direktvermarktung von Speiseeis

Erschienen in: LANDWIRT bio 04/2026

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Wer bereits Milch und Milchprodukte vermarktet und über die Grundausstattung dafür verfügt, braucht lediglich noch eine Eismaschine.
Quelle: Culture_blue/shutterstock.com

1. Was brauche ich zum Einstieg?

Um Speiseeis in Verkehr bringen zu dürfen, ist – wie bei allen pasteurisierten Milchprodukten – vorab eine Zulassung durch die Lebensmittelbehörde erforderlich. Eduard Hauß leitet das Lebensmitteltechnologische Zentrum der HBLFA Francisco Josephinum in Wieselburg (Niederösterreich). Zudem ist er Juryvorsitzender bei der österreichischen Prämierung „Goldenes Stanitzel“, bei der jedes Jahr die besten bäuerlichen und gewerblichen Speiseeisproduzenten des Landes gekürt werden. Er rät: „Ein Gespräch mit dem örtlichen Lebensmittelinspektor vor Investitionen und Umbauarbeiten kann Kosten und Ärger sparen.“

Bewerteten Speiseeis im Rahmen des „Goldenen Stanitzels 2026“: Juryleiter Eduard Hauß (Lebensmitteltechnologisches Zentrum an der HBLFA Francisco Josephinum Wieselburg, re.) mit Thomas Hagmann (Innungsmeister des Lebensmittelgewerbes), Kathrin Heim und Alexandra Koller (Produktentwickler am Campus Wieselburg der Fachhochschule Wiener Neustadt).
Quelle: Engler

Für die Produktion braucht man jedenfalls einen Verarbeitungsraum und einen Pasteur mit Temperaturschreiber (zum Erhitzen der Eismasse auf 80 °C). Wer bereits Milch und Milchprodukte vermarktet und über diese Grundausstattung verfügt, braucht lediglich noch eine Eismaschine.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Das braucht man zur Speiseeisproduktion
  • Grundlagen der Hygiene und Deklaration
  • So wird das Eis schön cremig

 

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