LandlebenErnährung70. Eurovision Song Contest in Wien wird bio-zertifiziert

70. Eurovision Song Contest in Wien wird bio-zertifiziert

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Der ESC soll wieder als „Green Event“ zertifiziert werden. Eine Auszeichnung, die unter anderem den Einsatz regionaler, saisonaler und biologischer Lebensmittel voraussetzt.
Quelle: IgorGolovniov/shutterstock.com

Die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest (ESC) sind in vollem Gang. Wie bereits 2015 soll der ESC wieder als „Green Event“ gemäß dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert werden. Der ORF möchte dabei, die Anforderungen des Umweltzeichens beim Bio-Anteil im Catering übertreffen.

Bio Austria ist Zertifizierungspartner

Bio Austria begleitet dafür den Event als Zertifizierungspartner und erfasst erstmals transparent den Bio-Anteil über alle Verpflegungsbereiche hinweg. „Eine hohe Bio-Quote ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sie wird auch zertifiziert. Wir erfassen erstmals die Bio-Zertifizierung über alle Catering-Bereiche hinweg. Wir legen alles offen und lassen alles messen – das ist ungewöhnlich für einen Event dieser Größenordnung, zeigt aber, wie ernst wir das nehmen. Der Eurovision Song Contest 2026 soll nicht nur musikalisch Maßstäbe setzen, sondern auch als Lern- und Referenzprojekt für Großveranstaltungen weltweit dienen“, so Michael Krön, Executive Producer des Eurovision Song Contest 2026.

Heimische Produkte

„Wir holen beim Song Contest die bäuerlichen Spitzenprodukte auf die Bühne und geben ihnen jene Wertschätzung, die sie verdienen“, betont Johannes Fankhauser, zuständiger Sektionschef im Landwirtschaftsministerium.

Bio Austria ermittelt den Bio-Anteil der eingesetzten Lebensmittel in den vereinbarten Verpflegungsbereichen der Stadthalle und stellt gemeinsam mit seinen Partnern sicher, dass Bio-Produkte aus österreichischer Produktion eine nachweisbare Rolle in der Versorgung des Events spielen. Für Obfrau Barbara Riegler ist das ein starkes Signal: „Wenn ein Event dieser Größenordnung den Schritt zur Bio-Zertifizierung geht, zeigt das: Es ist machbar. Es braucht den Willen, und es braucht Partner, die das gemeinsam umsetzen.“

 

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