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Rubrik Milchpreise

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Nur mit Abo: AGÖ interveniert bei Berglandmilch und Salzburg Milch

Die Agrar-Gemeinschaft Österreich (AGÖ) ließ die aktuellen Teilnahmeaufforderungen zweier Molkereien zu „Tierwohl plus“ rechtlich prüfen. Als Ergebnis gibt es ein harsches Anwaltsschreiben an die Milchverarbeiter.

Ein Eckpunkt des an sich freiwilligen „Tierhaltung plus“ ist die Haltung der Tiere in Laufställen oder Kombinationshaltung . Hinzu kommt ein verstärktes Antibiotikamonitoring samt einer kostenpflichtigen Kontrolle. Zudem muss die Zellzahl der Rohmilch im Schnitt der letzten Monate unter 200.000 sein und es müssen weitere sensible Tier- und Gesundheitsdaten verpflichtend weitergegeben werden. Quelle: LANDWIRT/Jäger

Leopold Th. Spanring 3 Min. Lesezeit

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Wer von den Milchbauern bei TH+ nicht mitmachen will, hat bei diesen beiden Verarbeitern mit großen finanziellen Nachteilen zu rechnen:

  • So will die Berglandmilch will ab September fix 5 Cent pro kg Milch abziehen. Da die Betroffenen dadurch beim Tierwohlbonus auf die Stufe 0 gesetzt werden, haben sie auch keine Chance die Stufe 1 oder 2 zu erreichen. Der tatsächliche Abzug beträgt sohin bis zu 7 Cent. Zudem sieht die Molkerei den Liefervertrag mit Jahresende 2024 überhaupt als beendet an.
  • Die Salzburg Milch wiederum will ab Oktober sogar 10 Cent pro kg Milch abziehen. Zudem gibt es keinen vorab bekanntgegebenen Milchpreis mehr, sondern der Preis für die gelieferte Milch wird erst im Nachhinein entsprechend der tatsächlichen Vermarktung beziffert und ausgezahlt.

Prüfung durch Rechtsanwalt

De AGÖ ließ die Aufforderungsschreiben entsprechend rechtlich prüfen.

 

Das hält der Beitrag noch für Sie bereit:

  • Hauptkritikpunkte der AGÖ an den beiden Molkereien

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Kontakt zum Autor

Leopold Th. Spanring

LANDWIRT Redaktion

Als weichender Sohn eines Kärntner Milchviehbetriebes zog es ihn nach der Schulausbildung nach Wien. Nach journalistischen Lehrjahren in den Redaktionen von Magazinen und Tageszeitungen war er einige Jahre als freier Journalist und Projektmanager im Veranstaltungs- und Verlagswesen tätig. 1999 stieg er voll in den Agrarjournalismus ein und dieser ließ ihn seither nicht mehr los. Nach über zwei Jahrzehnten als Österreich-Redakteur für deutsche Agrarmagazine kam der Aufdecker diverser Skandale („Listeria-Quargel“, „Bayern-Ei“ etc.) Anfang 2022 zum LANDWIRT. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Agrarpolitik, Management, Recht und Versicherungen.

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