Die Agrardieselrückvergütung für landwirtschaftliche Betriebe soll bereits im Dezember 2026 ausbezahlt werden. Ursprünglich war die erste Auszahlung erst für Ende 2027 vorgesehen. Der Agrardiesel war im Zuge der Budgetverhandlungen bereits für die Jahre 2027 und 2028 abgesichert worden. Die Auszahlung soll gemeinsam mit der AMA-Hauptauszahlung erfolgen. Für den Österreichischen Bauernbund stellt die Vorverlegung eine wichtige Entlastung für die Landwirtschaft dar.
100 Millionen Euro für 2027 und 2028 vorgesehen
Für die Fortführung des Agrardiesels stehen in den Jahren 2027 und 2028 insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung. Vorgesehen sind jeweils 50 Millionen Euro pro Jahr. Nach derzeitiger Einschätzung könnte dadurch ein Zuschuss von rund 16 Cent pro Liter Diesel möglich sein. Die konkreten Details zum künftigen Modell sowie zu den Auszahlungsmodalitäten werden derzeit noch verhandelt.
Hohe Betriebsmittelkosten belasten Betriebe
Der Bauernbund verweist auf die weiterhin hohen Kosten für Diesel, Energie, Dünger und andere Betriebsmittel. Diesel sei insbesondere bei Bodenbearbeitung, Ernte und Transport ein wichtiger Produktionsfaktor. Für viele landwirtschaftliche Maschinen gebe es derzeit keine breit einsetzbaren Alternativen. Vor allem kleinstrukturierte Familienbetriebe könnten steigende Kosten nur eingeschränkt weitergeben. Daher sei eine rasche und möglichst unbürokratische Auszahlung wichtig.
Signal für familiengeführte Landwirtschaft
Nach Einschätzung des Bauernbundes soll die frühere Auszahlung auch die Planungssicherheit für die heimische Landwirtschaft stärken. Die Unterstützung solle direkt bei den Betrieben ankommen und zur Absicherung der heimischen Lebensmittelproduktion beitragen.
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