RindAgrarmärkte: So starten sie in das neue Jahr

Agrarmärkte: So starten sie in das neue Jahr

Erschienen in: LANDWIRT 01/2026

Stetig rückläufige Rinderbestände und Betriebsaufgaben verknappten 2025 das Angebot am Lebendmarkt.
Quelle: Archiv

Das Jahr 2025 endete mit hohen Milchmengen und zugleich sinkenden Rinderbeständen: Rindfleisch entwickelte sich im abgelaufenen Jahr zunehmend zu einem knappen Gut, was die Preise deutlich steigen ließ. Gleichzeitig stieg der Druck auf die Milchpreise, da die Produktion sowohl in Europa als auch international zunahm. Die Geschäftsführerin der Zentrale Milchmarkt Berichterstattung, Monika Wohlfarth, erläuterte kürzlich beim Herbstdialog des Bayerischen Bauernverbandes, wie überraschend dynamisch die Mengen im abgelaufenen Jahr waren: „Zu Jahresbeginn hatten wir eine andere Entwicklung erwartet. Wir gingen davon aus, dass die Milchmengen in der zweiten Jahreshälfte aufgrund von Umweltauflagen und den Folgen der Blauzungenkrankheit sinken würden.“ Stattdessen lagen die EU-Milchmengen im August 2025 um 3,3 % über dem Vorjahr, mit deutlichen Zuwächsen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Polen. Wohlfarth führte verspätete Kalbungen durch Blauzungenfälle im Vorjahr, weniger Schlachtungen, günstiges Wetter für die Futterproduktion und gesunkene Futterkosten als treibende Faktoren dafür an. „Das Milchaufkommen in Europa war Ende 2025 für diese Jahreszeit fast flächendeckend ungewöhnlich hoch.“

Lesen Sie weiters in diesem Beitrag:

  • Eine Einschätzung der Futtermittelbranche.
  • Wie die Schlachtrindermärkte in das neue Jahr starten.
  • Der Milchmarkt zum Jahreswechsel.
  • uvm.

 

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