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Rubrik Ernährung

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Aktionstage der Bäuerinnen 2026 zeigen Vielfalt

Unter dem Motto „Vielfalt am Bauernhof“ bringen Österreichs Bäuerinnen im Oktober 2026 Landwirtschaft und Lebensmittelwissen in die Volksschulen. Rund 40.000 Kinder sollen bei den Aktionstagen Einblicke in unterschiedliche Formen der heimischen Land- und Forstwirtschaft erhalten.

Der Aktionstag der Bäuerinnen in den Volksschulen bietet viel Raum für die Sinne - Landwirtschaft (be)greifen, fühlen, riechen, schmecken. Quelle: LK NÖ/Sophie Nagl-Balber

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Angelika Leitner 1 Min. Lesezeit

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Seit 2015 besuchen Bäuerinnen rund um den Weltlandfrauen- und Welternährungstag am 15. und 16. Oktober österreichische Schulklassen. Nach Angaben der Bäuerinnen Österreich wurden in elf Jahren etwa 366.000 Kinder erreicht. Jährlich nehmen rund 40.000 Kinder an den Aktionstagen teil.

2026 steht die „Vielfalt am Bauernhof“ im Mittelpunkt. Schüler der ersten Volksschulklassen lernen unterschiedliche Betriebsformen kennen – von Gemüsebau, Ackerbau, Tierhaltung und Forstwirtschaft bis zu „Schule am Bauernhof“, Urlaub am Bauernhof und Green Care.

Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger sieht in den Aktionstagen eine Möglichkeit, Kindern frühzeitig Wissen über Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung zu vermitteln. Dabei gehe es auch um Regionalität, Lebensmittelqualität und bewussten Konsum.

Weitere Bildungsangebote

Neben den Aktionstagen setzen die Bäuerinnen Österreich auf Angebote wie „Schule am Bauernhof“ und die Seminarbäuerinnen. Auch im Positionspapier zum „Internationalen Jahr der Bäuerin 2026“ wird ein Ausbau agrarpädagogischer Bildungsangebote gefordert.

Ein weiteres Angebot ist der gemeinsam mit der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP) initiierte Hochschullehrgang LEBENSmittelwissen für Pädagogen und Lehramtsstudenten. Laut Projektverantwortlicher Petra Markolin haben bisher 124 Absolventen unter anderem Schulgärten, Kochworkshops und längerfristige Lebensmittelprojekte umgesetzt.

Kontakt zum Autor

Angelika Leitner

LANDWIRT Redaktion

Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof in der Steiermark, den jetzt ihr Bruder mit Familie weiterführt. Nach der landwirtschaftlichen Fach- und Mittelschule schnupperte sie kurz in die Gastronomie und Bio-Kontrolle. Seit 2005 ist sie beim LANDWIRT tätig, von 2016 bis 2022 fungierte sie gemeinsam mit Johannes Paar als Chefredakteurin. Sie ist für die Rubrik Familie, Haus und Garten zuständig. Angelika Leitner ist Mutter von zwei Kindern und lebt mit Hühnern und Wachteln auf einem ehemaligen Bauernhof in der Obersteiermark.

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