Schweine bevorzugen Temperaturen unter 20 °C. Erste Anzeichen von Hitzestress beginnen bei Sauen und Mastschweinen ab 25 °C. Schon ab dieser Umgebungstemperatur saufen sie mehr und fressen weniger. Nicht nur die Tageszunahmen leiden dann; Hitzestress ist auch ein häufig unterschätzter Risikofaktor für aggressives Verhalten bis hin zu Ausbrüchen von Schwanz- und Ohrenbeißen.
Zudem wissen erfahrene Tierwohlstallbetreiber, dass eine angenehme Temperatur im Stallinneren ein Schlüssel für saubere Liegeflächen und damit eine möglichst geringe Arbeitsbelastung ist. Durch Hitze kippt das Stallsystem zwangsläufig: Ist es im Liegebereich zu heiß, nutzen die Tiere die Funktionsbereiche um. Dann ruhen sie lieber im kühlen Auslauf und misten im Stallinneren.
Früher war es üblich, Außenklimaställe ohne Kühltechnik zu planen.
Was der Artikel noch bereithält:
- Warum es ohne Stallkühlung nicht mehr geht
- Technische Möglichkeiten zur Stallkühlung für Neubauten
- Ideen zum Nachrüsten für bestehende Ställe
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