Zum Inhalt springen

Rubrik Ackerbau

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Interview Alle Artikel: Interview Wissen Alle Artikel: Wissen

Nur mit Abo: Aktueller Düngermark Herbst 2026

Hohe Energiepreise, teure Importe und niedrige Erlöse für Getreide setzen die Landwirtschaft unter Druck. Andreas Kraus erklärt, warum der Düngermarkt so schwer einzuschätzen ist, und eine Aufteilung des Einkaufs sinnvoll sein kann.

Andreas Kraus leitet die Abteilung Düngemittel Österreich bei der RWA Raiffeisen Ware Austria AG. Quelle: Böck

Artikel vorlesen lassen

Player nur mit gültigem Abo verfügbar.

0:00 0:00

Alexander Böck-Funk 7 Min. Lesezeit

LANDWIRT: Die klassische Einlagerungssaison begann im Mai 2026 mit verhältnismäßig hohen Preisen. Wie hat sich der Düngermarkt seither entwickelt?

Andreas KRAUS: Viele Landwirte empfanden den Preis im Vergleich zum Vorjahr und insbesondere im Verhältnis zu den aktuellen Erzeugerpreisen als zu hoch und haben daher nicht gekauft. Angesichts der inzwischen gestiegenen Gaspreise und der daraus resultierenden höheren KAS-Preise war das damalige Niveau rückblickend aber durchaus vernünftig. Seither haben die Preise stark geschwankt. Zwischenzeitlich gab es Rückgänge, dann ging es wieder nach oben.

Kann man den Landwirten ihre Zurückhaltung angesichts der niedrigen Erzeugerpreise verübeln?

Nein. Ich verstehe das sehr gut. Dünger ist deutlich teurer geworden, die Erzeugerpreise haben damit nicht Schritt gehalten. Dazu kommt in diesem Jahr die Dürre als Hauptproblem: Geringere Erträge verschärfen die Lage und schwächen die Liquidität. Die Summe der aktuellen Belastungen ist in dieser Form außergewöhnlich. Energiepreise, Importabgaben, internationale Konflikte, niedrige Erzeugerpreise und die Dürre treffen gleichzeitig auf die Landwirtschaft. Diese Kombination stellt die Betriebe derzeit vor eine besondere Herausforderung.

 

Was das Interview sonst noch enthält

  • Was den Dünger Teuer macht
  • CO2-Grenzausgleich CBAM
  • Was ist bei der Einlagerung zu beachten?

Zum Lesen dieses Artikels benötigen Sie ein Abo.

LANDWIRT Digital Monatsabo 1. Monat um € 1,-- danach € 14,50 / Monat

Flexibel, monatlich kündbar und jederzeit verfügbar. Ohne Bindung – mit Qualität, die überzeugt.

  • Jederzeit digital dabei – auf all Ihren Endgeräten
  • Exklusiver Zugang zu allen Inhalten auf landwirt-media.com
  • Nutzung der LANDWIRT KI
  • und vieles mehr

Anmelden

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Hier finden Sie weitere Print-Abonnements

Kontakt zum Autor

Alexander Böck-Funk

LANDWIRT Redaktion

Ist aufgewachsen auf dem elterlichen Betrieb im oberösterreichischen Wallern und wurde immer schon als Nachfolger gehandelt. Dementsprechend verfolgt ihn die Landwirtschaft seit jeher auf Schritt und Tritt. Er studierte Agrar- und Nutzpflanzenwissenschaften an der Universität für Bodenkultur. Während dieser Zeit übernahm er den Betrieb in Wallern und führt diesen vieh- und pfluglos im Nebenerwerb. Seit 2015 schreibt er im LANDWIRT für die Bereiche Ackerbau und Energie.

Haben Sie eine Frage zum Artikel, einen Hinweis oder einen Themenvorschlag?

Nachricht schreiben Alle Beiträge von Alexander Böck-Funk

Mehr zu Ackerbau

Alle Artikel zu Ackerbau

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte an.

Kommentar schreiben Konto erstellen

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Nach oben