„Durch seine körperliche Voraussetzung, auch größere Nutztiere zu reißen, sowie aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten der Kulturlandschaft, erzeugt der Wolf in der Bevölkerung viele Emotionen. Direkte Kontakte mit dem Wolf sind selten, aber von besonderer Sensibilität.“ So pragmatisch wird das Thema Wolf auf der Website des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung beschrieben. Wer einen Wolf gesehen hat oder unmittelbar von einem Angriff auf seine Nutztierherde betroffen ist, findet hier Kontaktadressen und Tipps zur Vergrämung.
Das Landwirtschaftsministerium hat die Universität für Bodenkultur Wien mit einer Studie zum Wolf beauftragt. Studienautorin Jennifer Hatlauf resümiert: „Österreich verfügt über weitläufige, potenzielle Lebensräume für den Wolf. Gleichzeitig bestehen in diesen Gebieten jedoch auch hohe Konfliktpotenziale, meist aufgrund der Nutztierhaltung, der Almwirtschaft bis hin zum Tourismus.“
Was der Artikel noch bereithält:
- Spannungsfeld: Wolf-Mensch-Almwirtschaft-Tourismus
- Lernen, mit dem Wolf zu leben
- Radikale Meinungen lösen das Problem nicht

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