Mein BetriebDirektvermarktungAlpakamist zu Pellets veredeln und direktvermarkten

Alpakamist zu Pellets veredeln und direktvermarkten

Erschienen in: LANDWIRT 13-14/2026

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Alpakas mit Landwirten
Stephanie und Michael Hasenburger haben 2016 mit den Alpakas einen neuen Betriebszweig geschaffen.
Quelle: Natalie Honetz

Im April, wenn die Apfelbäume von Stephanie und Michael Hasenburger im steirischen Gschmaier in voller Blüte stehen, wird klar, warum das Paar den Namen „Apfelland Alpaka“ gewählt hat. Seit über 50 Jahren werden hier auf ursprünglich 5, mittlerweile 3 ha, Äpfel der Sorte Kronprinz Rudolf angebaut. Der 43-Jährige hat den Betrieb 2013 von seinen Eltern übernommen und sagt: „Mit den Alpakas wollten wir einen zweiten Betriebszweig aufbauen. Durch unsere Alpakawanderungen und mit unserem Ab-Hof-Laden ist es uns gelungen, die Kundschaft das gesamte Jahr über auf den Hof zu locken.“ Seine Frau stammt aus Bayern, kam als Gartenbautechnikerin für ein Praktikum nach Graz und blieb.

Apfelland Alpaka
Die Apfelland Alpaka haben ihren Namen, weil sich ihre Weiden mitten in Apfelplantagen
befinden.
Quelle: Natalie Honetz

Haltung von Alpakas

2016 zogen die ersten vier Alpakastuten bei Familie Hasenburger auf dem Betrieb ein. Die Landwirtin berichtet: „Die Alpakas haben keine besonders hohen Ansprüche. Der Stall muss lediglich zugluftfrei und von drei Seiten geschlossen sein. Einstreu wollen sie nicht, sie legen sich lieber auf den nackten Boden.“ Heute halten die Hasenburgers insgesamt 30 Tiere. Die „Spaziergänger-Alpakas“ stehen direkt am Hof. Ein Schaufenster im neu gebauten Ab-Hof-Laden ermöglicht den Kunden einen Blick in den Stall.

Alpakanahaufnahme
Die Spaziergänger-Alpakas können von den Besuchern des Hofladens beobachtet werden.
Quelle: Natalie Honetz

Die Tiere können jederzeit auf eine 7.000 m2 große Weide, unterteilt in fünf Koppeln. „Wir beweiden eine Koppel etwa drei bis vier Wochen, bevor wir wechseln. So kommt es zu keiner Überweidung und wir halten den Parasitendruck gering“, erklärt die 38-Jährige das Prinzip. Die zwei Zuchthengste sind im alten Pferdestall – ebenfalls am Hof – untergebracht. Ein weiterer Stall für die acht Zuchtstuten und ihren Nachwuchs liegt etwa 300 m entfernt. Dort hat die Herde rund 1 ha Wiese zur Verfügung, ebenfalls auf fünf Koppeln aufgeteilt.

Landwirte mit Alpakas
Die Alpakas werden in drei verschiedenen Ställen gehalten. Im erstgebauten Stall sind die Zuchtstuten und ihr Nachwuchs untergebracht.
Quelle: Natalie Honetz

Beim Futter begnügen sich Alpakas mit Heu und Gras. Dabei fressen 8 bis 10 Alpakas etwa so viel wie eine Kuh. Pro Jahr braucht die Familie damit um die 6 t Heu. Dieses kauft sie als Quaderballen von einem Heumilchbauern aus der Obersteiermark zu.

Was dieser Beitrag noch bereithält:

  • Eigenschaften des Alpakakots
  • Erste Versuche den Dünger zu nutzen
  • Deutsche Pellets-Presse
  • Vortrocken notwendig
  • Nur genehmigt verkaufen

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