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Nur mit Abo: Augenentzündung beim Rind erkennen und handeln
Tränende Augen bei Rindern können ein erstes Zeichen für eine Augenentzündung sein. Gerade im Sommer übertragen Fliegen ansteckende Erreger. So erkennen Sie die Krankheit und schützen Ihre Rinder.
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Es ist Sommer, die Kühe sind auf der Weide, und mit ihnen auch die Fliegen. Immer wieder fällt Landwirten dabei auf, dass die Augen der Kühe tränen und trüb sind. Eine Augenentzündung kann durch einen Fremdkörper im Auge verursacht werden. Meist handelt es sich dabei aber um eine Infektion. Manchmal sind Augenentzündungen bei Rindern ansteckend – übertragen von Fliegen, werden sie auch als Weidekeratitis oder Pink eye bezeichnet.
Entzündungen erkennen
Zunächst sollten Landwirte den Augenausfluss beurteilen: wässrig, schleimig oder eitrig? Ist dieser noch wässrig, reicht es oft 1–2 Mal Staubzucker ins Auge zu blasen. Wenn dies nicht ausreicht, kann das Auge einige Tage lang 1–2 Mal täglich mit abgekochtem Schwarztee ausgewaschen werden. Den Tee dafür 5–10 Minuten leicht wallend kochen, abseihen und etwas salzen. Die Lösung in eine Spritze füllen und damit das Auge lauwarm von außen nach innen ausspülen. Wenn Augapfel und Bindehaut auffällig rot sind, handelt es sich um eine Bindehautentzündung. Ist das Auge zusätzlich noch trüb, liegt eine Hornhautentzündung (Keratitis) vor. Die Trübung der Hornhaut heilt fast immer in 3–4 Wochen aus.
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