RindRinderhaltungAusgebüxt: Zwei Stiere hielten Einsatzkräfte in Atem

Ausgebüxt: Zwei Stiere hielten Einsatzkräfte in Atem

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Mit dem Narkosegewehr haben die Tierfänger eine Reichweite von 50–60 m. Ein Tierarzt kann mit dem Blasrohr gerade einmal Tiere in 8–10 m Entfernung erreichen.
Quelle: Buffler

Gegen 19:00 Uhr wurden Dienstagabend die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr darüber informiert, dass zwei Stiere von einem oststeirischen Schlachthof

Die offizielle Aussendung der Stadtgemeinde Fürstenfeld.
Quelle: Stadtgemeinde Fürstenfeld

ausgekommen seien. Kurz darauf gingen bei der Feuerwehr mehrere Notrufe ein, dass zwei Stiere durch die Innenstadt von Fürstenfeld irren. Trotz sofort eingeleiteter Suche konnten die Tiere erst nach rund 15 Minuten rund zwei Kilometer weiter auf einer Freilandstraße lokalisiert werden. Ehe man Maßnahmen setzen konnte bewegten sich die zwei Großtiere in Richtung eines Waldstücks weiter. Die alarmierte Feuerwehrdrohne konnte anfangs die Verfolgung aufnehmen. Im Schutz der Baumkronen konnten die Tiere aber im Wald untertauchen. Gegen 23:00 Uhr konnten die Rindern zwar kurz gesichtet werden. Auf Grund des unwegsamen Geländes waren die Tiere allerdings schneller als die Tierärztin samt Narkosegewehr und verschwanden wieder im Dickicht.
Die Tiere konnten am frühen Mittwochnachmittag in einem Waldstück am Stadtrand von Fürstenfeld lokalisiert und von den Beamten der Cobra erlegt werden. Neben den Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr standen auch die Spezialeinheit Cobra, die Bezirkshauptfrau sowie eine Tierärztin mit Betäubungsgewehr im Einsatz. Die Bergung der Kadaver führte der städtische Wirtschaftshof in Kooperation mit der Feuerwehr Fürstenfeld durch.

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