Als Christoph Prossel mit dem Anhänger an seinem 714er Vario auf den Holzplatz seiner Kundschaft einbiegt, hat er alles was er für die Arbeit benötigt dabei. Er bietet einen Komplettservice an, vom Stamm zum Scheit: „Mir reicht es, wenn ich weiß, wo das zu spaltende Material liegt und wo das fertige Brennholz landen soll.“
Der Grund für seinen optimierten Spaltautomat: So bequem diese Art der Scheitholzproduktion an sich ist, braucht sie dennoch immer ein großes Drumherum. Zu allererst will ein solcher Automat effizient gefüttert werden, damit er sein volles Potenzial ausspielen kann. Oft kommt dafür beispielsweise der Kran eines Rückewagens zum Einsatz. Ein Zuführtisch puffert dann einige Stämme zwischen, was für einen flüssigen Ablauf ebenfalls empfehlenswert ist. Das alles zusätzlich zu einem klassischerweise am Dreipunkt transportierten Spaltautomat einzeln mit zum Kunden zu nehmen, ist sehr aufwändig. Also machte Prossel sich vor etwa acht Jahren Gedanken, wie man das alles kompakt miteinander verbinden könnte, ohne jedes mal erst langwierig beim Kunden aufbauen zu müssen. Die Lösung ist ein autarkes System auf einem Neun-Tonner von Müller-Mitteltal. Darauf steht der Spaltautomat samt hydraulisch klappbarem Zuführtisch, ein Kran und ein MAN-Motor, der alles antreibt.
Was der Artikel noch bereithält:
- Konzept und Antrieb
- Aufbau beim Kunden
- Umfang und Kosten der Dienstleistung
- Mehr Bilder
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