ForstBaumarten für trockene Standorte

Baumarten für trockene Standorte

Erschienen in: LANDWIRT 02/2026

Baumarten für das Steinfeld von morgen, Versuchsanlage Saubersdorf.
Quelle: BFW/Lambert Weissenbacher

Der fortschreitende Klimawandel wirkt sich zunehmend auf das Baumartenspektrum Mitteleuropas aus. Langanhaltende Trockenphasen, steigende Temperaturen und extreme Wetterereignisse setzen heimische Baumarten zunehmend unter Druck. Besonders Regionen, die schon bisher mit geringen Niederschlägen zu kämpfen hatten, geraten an ihre ökologischen Grenzen. Traditionelle Waldbilder verschwinden, bewährte Bewirtschaftungskonzepte greifen nicht mehr – der Ruf nach neuen Strategien wird lauter.

Hotspot Steinfeld

Das Steinfeld im Wiener Neustädter Becken ist mit rund 20.000 ha das größte zusammenhängende Schwarzkieferngebiet Österreichs und gleichzeitig eine der trockensten Regionen des Landes. Bodentemperaturen von bis zu 70 °C in den Sommermonaten sind keine Seltenheit – eine enorme Belastung für Pflanzen und Böden. Doch nicht nur die ohnehin extreme Hitze und Trockenheit setzen den Wäldern zu. Zunehmend machen auch tierische Schädlinge und wärmeliebende Krankheitserreger wie Diplodia sapinea (Verursacher des Diplodia-Kieferntriebsterbens) oder die Dothistroma-Nadelbräune den Schwarzkiefern zu schaffen. Das Landschaftsbild ist vielerorts geprägt von geschwächten, absterbenden oder toten Schwarzkiefern. Waldbesitzer und Forstbehörden stehen vor enormen Herausforderungen und akutem Handlungsbedarf. Die zentrale Frage lautet: Hat die Schwarzkiefer hier langfristig noch eine Zukunft – oder braucht es neue Baumarten für den Wald von morgen?

Was der Artikel noch bereithält:

  • Versuchsaufbau
  • Erste Ergebnisse
  • Alternative Baumarten: Was bewährt sich?
  • Fazit
  • Bilder und Tabellen

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