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Wir haben oft nasse Silagen. Vor allem beim ersten Schnitt hatte ich immer wieder Probleme mit Nacherwärmung“, erklärt Christoph Spieler. Kritisch wurde es vor allem dann, wenn die Silos bereits nach fünf bis sechs Wochen geöffnet werden mussten. Sein Fütterungsberater brachte ihn schließlich auf die Idee, chemische Siliermittel zu testen. Spieler bewirtschaftet rund 30 ha Grünland, verteilt auf viele Schläge. Unter diesen Bedingungen ist es kaum möglich, überall einen idealen Anwelkgrad zu erreichen. „Wir müssen mit dem Silieren um sechs Uhr morgens starten, denn um 21 Uhr will niemand mehr Silos zudecken“, beschreibt der Innviertler die praktische Realität. Ziel des Siliermitteleinsatzes ist es daher, das verfügbare Zeitfenster zu vergrößern und das Risiko zu minimieren. „Vergangenes Jahr haben wir etwa 1.000 Liter verwendet, immer wenn der Trockensubstanzgehalt niedrig war oder bei Verdacht auf hohe Verschmutzung.“
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Siliermittel richtig dosieren und Zeitfenster nutzen
- Erste Ergebnisse: keine Buttersäure, keine Schimmelbildung
- Fahrsilo abdecken und Arbeit effizient organisieren
- Langfristig planen und mit abgeschriebener Technik produzieren
- uvm.
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