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Berglandmilch stimmt Eingliederung der OM zu
Die Berglandmilch hat am 18. September 2026 einer Eingliederung der Obersteirischen Molkerei zugestimmt. Bereits einige Tage zuvor optierten 92 % der OM-Genossenschaftsmitglieder für einen Zusammenschluss.
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Wie der ORF mitteilte, stimmt die Berglandmilch (BLM) der Eingliederung der Obersteirischen Molkerei (OM) zu. Der Zusammenschluss war der einzige Tagesordnungspunkt der Generalversammlung am 18. September 2026. Die Wahl der Genossenschafter fiel einstimmig aus, teilte die Berglandmilch mit. Bereits vier Tage zuvor hatten die OM-Genossenschaftsmitglieder dem Zusammenschluss zugestimmt. Neben der Abstimmung über die Eingliederung wurden auch personelle Weichen gestellt: OM-Obmann Jakob Karner wurde zum stellvertretenden Obmann der Berglandmilch gewählt.
Zehnte Muttergenossenschaft
Die OM wird mit einer Beteiligung von 8,81 Prozent die zehnte Muttergenossenschaft der Berglandmilch sein. Vor der OM gingen bereits andere Unternehmen wie die Tirol Milch, die Stainzer Milch und die Landfrisch Molkerei diesen Schritt. Die oberösterreichische Berglandmilch verarbeitet rund 1,3 Mrd. kg Milch jährlich und ist mit rund 7.680 Lieferanten die mit Abstand größte Molkerei Österreichs.
Sorge bereitet der OM vor allem der Produktionsstandort in Kapfenberg, der einer Sanierung bedarf. „Unsere Berechnungen ergaben, dass eine Reinvestition in Kapfenberg keinen Sinn machen würde und wirtschaftlich fragwürdig wäre“, sagt Obmann Jakob Karner. Der Zusammenschluss würde die Position, um neue Marktzugänge zu schaffen, verbessern. „Die OM wird in Zukunft ein Vorstandsmandat und ein Aufsichtsratsmandat in der Berglandmilch-Gruppe bekommen“, sagt Geschäftsführer Michael Riegler. Der Molkereistandort in Kapfenberg mit 34 Mitarbeitern wird zukünftig an die Berglandmilch vermietet. Die Tochterfirmen Landforst, Öforst und Steyr Center bleiben bestehen. Für Knittelfeld und Spielberg gibt Riegler eine Standortgarantie. Gemäß OM-Einzelbilanz gibt es laut Riegler Verbindlichkeiten von 33,8 Millionen Euro. Nach der Einbringung sollen davon 9,7 Millionen Euro bei der OM-Einzelbilanz verbleiben.
Die finale Einbringung erfolgt erst nach positiver Bewertung durch die Bundeswettbewerbsbehörde. „Auf die Zustimmung der Kartellbehörde werden wir etwa zwei Monate warten“, sagt Riegler.
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