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Billa will mehr Rindfleisch in Aktion verkaufen
Billa plant höhere Rindfleischmengen zu Aktionspreisen zu verkaufen. Spar, Hofer und Lidl ziehen nicht nach.
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Der Lebensmittelhändler Billa will Bauern, die aufgrund der Trockenheit mehr Rinder als üblich schlachten müssen, mehr Fleisch abnehmen und dieses in den kommenden Wochen teilweise zu Aktionspreisen verkaufen. Konkret wird die Rewe-Kette ihre Abnahmemengen von Rindfleisch in Tierwohl-Qualität (Ja! Natürlich und ALMO-„Fair zum Tier!“) um 20 % erhöhen, berichtet Rewe in einer Presseaussendung. Spar, Hofer und Lidl planen demnächst keine derartigen Aktionen.
Hintergrund ist die Futtermittelknappheit aufgrund der Trockenheit im Grünland. In den vergangenen Wochen kam es daher wie berichtet in diversen Regionen zu mehr Schlachtungen. Das Fleischangebot stieg, am Schlachtkuhmarkt sanken in der Konsequenz die Preise, vielerorts musste das Fleisch eingekühlt werden.
Einen Teil der höheren Fleischmengen will nun Billa abnehmen. Dies geschieht weiterhin „zu fixen Preisen, die bereits im Rahmen langjähriger Partnerschaften mit Landwirten und der Erzeugergemeinschaft ARGE Rind vereinbart wurden“, so das Unternehmen laut Bericht. In den kommenden Wochen wird es deshalb einen Rindfleisch-Schwerpunkt in allen Billa und Billa Plus Märkten in Österreich geben. Gegenüber der APA hieß es auf Nachfrage, dass ein großer Teil der zusätzlichen Mengen über Preisaktionen abgesetzt werden soll.
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