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Bio-Rindfleisch: Markt stabilisiert sich
Nach einer Sommerflaute hofft man bei Rindfleisch auf eine Erholung der Nachfrage im Herbst.
Seit dem Frühjahr sei die Nachfrage nach Bio-Rindern spürbar zurückgegangen, wie Vermarkter in Deutschland und Österreich berichten. Zuletzt stabilisierte sich der Bio-Rindfleischmarkt aber wieder.
Die Bio-Rindfleischpreise sind sowohl in Deutschland als auch in Österreich vom konventionellen Preisauftrieb im Frühjahr geprägt, was vorwiegend der steigenden Kostensituation geschuldet ist. Bei Altkühen erwarten Vermarkter im Herbst etwas mehr Marktdruck als in anderen Jahren. Saisonal ist das Angebot an Schlachtkühen nach dem Almabtrieb im Herbst immer hoch.
Bio-Rindfleischmarkt: Futter fehlt
Europaweit könnte der fehlende Regen im Sommer zu Futtermangel und Bestandesabstockungen führen. Das würde den Markt für Altkühe nochmals belasten. Hingegen als stabil bewerten die meisten Vermarkter den Markt für Jungrinder, Ochsen und Kalbinnen. Sollten die konventionellen Preise nochmals steigen, würden diese auch im Bio-Segment „mitwachsen“. Vieles hängt von der Nachfrage im Lebensmittelhandel ab. Ob tatsächlich Konsumenten von Bio-Rindfleisch als erstes den Sparstift ansetzen werden, darf angezweifelt werden. Darauf hoffen auch die Vermarkter.
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