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Blattkrankheiten im Mais bekämpfen

Auf der Bodenoberfläche verbleibende Maisstoppeln und Ernterückstände dienen im Folgejahr als Infektionsquelle für Blattkrankheiten.
Quelle: Streit

Auf rund 2,45 Mio. ha in Deutschland und auf 306.000 ha in Österreich wird Mais angebaut. Mit der wachsenden Anbaufläche, dem häufigen Anbau in engen Fruchtfolgen und der Ausweitung auf neue Regionen nimmt auch der Druck durch Blattkrankheiten zu. Dabei stehen zwei Pilzeerreger im Mittelpunkt, welche die  Kabatiella-Augenfleckenkrankheit die Turcicum-Blattdürre auslösen. Beide Erreger gewannen in den vergangenen zwei Jahrzehnten unter mitteleuropäischen Bedingungen erheblich an Bedeutung – erkennbar auch daran, dass inzwischen Fungizide mit entsprechender Indikation für den Mais zugelassen wurden. Für die Praxis ergibt sich damit eine neue Entscheidungssituation: Lohnt ein Fungizideinsatz? Und wenn ja – ab wann? Belastbare Daten zur Ertragswirksamkeit dieser Krankheiten lagen bisher nicht vor. Eine mehrjährige Feldstudie liefert nun erstmals valide Antworten und bietet zugleich konkrete Maßnahmen für ein Behandlungskonzept beider Krankheiten.

Was der Beitrag sonst noch enthält:

  • Symptome erkennen
  • Einfluss auf den Ertrag
  • Schadschwellen
  • Vorbeugen vs. bekämpfen
  • Sortenunterschiede nutzen

 

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