Auf ihrer Lipizzaner-Stute reitet Daniela Wintereder über die weitläufigen Weiden und kontrolliert eine Gruppe Mutterkühe mit ihren Kälbern. Der Betrieb liegt direkt an der tschechischen Grenze – fernab von Siedlungen, Straßen oder Autos. „Unser Weidezaun verläuft entlang der Staatsgrenze. Hier war früher der Eiserne Vorhang. Deshalb ist das Gebiet bis heute nur dünn besiedelt“, erklärt Wintereder. „Diese Abgeschiedenheit ist heute ein großer Vorteil: große, zusammenhängende Flächen und kaum Verkehr erleichtern die Arbeit mit den Tieren und vor allem die Weidehaltung enorm.“ Von April bis Oktober sind die Tiere auf der Weide. Den Winter verbringen sie in einem einfachen Quartier aus Holzwänden als Windbrecher, Flugdächern und eingestreuten, technisch dichten und teils betonierten Liegeflächen.
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Low-Input-System
- Ausgewogen statt extrem
- Qualität honorieren
- Kreisläufe schließen
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