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Rubrik Milchvieh

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Brief mit Fragen zur Eingliederung OM in Berglandmilch

Etliche Lieferanten haben Fragen die Eingliederung der Obersteirischen Molkerei in die Berglandmilch betreffend. Ein Brief des Unabhängigen Bauernverbandes mit offenen Fragen an den Vorstand und Aufsichtsrat erreichte die Molkerei.

Bei den Sprengelversammlungen konnten laut UBV nicht alle Fragen der Lieferanten beantwortet werden. Quelle: Vetta

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Christina Vetta 1 Min. Lesezeit

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Wie berichtet, erhielten die 1.140 Produzenten der Obersteirischen Molkerei (OM) vor einiger Zeit ein Schreiben, in dem stand, dass sie mit der Berglandmilch, Österreichs größter Molkerei, in intensive Verhandlungen eingetreten ist. Um die Lieferanten besser über die geplante Eingliederung zu informieren, fanden vergangene Woche dazu Sprengelversammlungen im gesamten Liefergebiet statt.

Bei diesen Sprengelversammlungen konnten jedoch laut Unabhängigem Bauernverband Steiermark (UBV) nicht alle Fragen der Bauern beantwortet werden. Der Verband richtete im Namen des Obmanns Rudolf Gutjahr einen offenen Brief mit Fragen und Punkten an den Vorstand und den Aufsichtsrat der OM.

Antworten auf offene Fragen

Unter den Fragen findet sich beispielsweise folgende: „Warum muss es plötzlich mit der Berglandmilch so schnell und harmonisch gehen?“ oder „Stimmt es, dass der Produktionsstandort Kapfenberg geschlossen wird?“ Die Rede ist außerdem von möglichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und kolportierten 30 bis 35 Mio. Euro Schulden.

Offener Brief des UBV

Am Ende des Briefes bittet der UBV um Antworten. Am 15. September haben die Bauern die Möglichkeit, im Zuge einer Generalversammlung über die Zukunft ihrer Molkerei abzustimmen. Die Bundeswettbewerbsbehörde wird den Zusammenschluss prüfen.

Kontakt zum Autor

Christina Vetta

LANDWIRT Redaktion

Aufgewachsen auf einem kleinen Bio-Milchviehbetrieb im steirischen Murtal, wurde ihr die Begeisterung für die Landwirtschaft schon früh mit auf den Weg gegeben. Während der Schul- und Studienzeit nutzte sie die Ferien, um praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Landwirtschaft zu sammeln und ihren fachlichen Horizont zu erweitern. Nach ihrem Studium an der Universität für Bodenkultur führte sie ihr beruflicher Weg in den Agrarjournalismus. Seit 2013 ist sie als Redakteurin für den LANDWIRT tätigt. Dort betreut sie die Zeitschrift LANDWIRT Bio sowie die Rubriken Rind und Grünland.

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