Für das Modelljahr 2027 erhält die Mähdrescherserie Case IH Axial-Flow-160 umfangreiche Technik-Updates. Eine neue Elektronikarchitektur soll eine schnellere Datenverarbeitung, erweiterte Diagnosefunktionen und Fernsupport ermöglichen. Zudem wurden die Automatisierungs- und Konnektivitätsfunktionen weiter ausgebaut.
Neu sind unter anderem zwei Pro-1200-Displays, auf denen sich Maschinen- und Agronomiedaten parallel darstellen lassen. Die Bedienoberfläche wurde überarbeitet und orientiert sich an der größeren Axial-Flow-260-Serie.

Erweiterte Präzisionslandwirtschaft
Zur Serienausstattung beziehungsweise den verfügbaren Technologiepaketen gehören unter anderem der neue Vector Pro-Empfänger für die Spurführung, AccuSync zum Datenaustausch zwischen mehreren Maschinen sowie AccuTurn für automatisierte Wendemanöver am Vorgewende. Darüber hinaus bietet Case IH eine dauerhaft nutzbare Mobilfunkanbindung („Connectivity Included“) ohne zusätzliche Abonnementgebühren an.
Verbesserungen an der Erntetechnik
Auch an den Kernfunktionen des Mähdreschers gibt es Änderungen. Eine neue Querschneckenkupplung soll Kornverluste beim Entladen reduzieren. Optional ist ein Zweigang-Einzugsantrieb erhältlich, außerdem wurde die Konvexkonfiguration für feuchtes Erntegut angepasst. Ergänzend überwachen neue Sensoren wichtige Maschinenparameter.

Premiere im Feld vor der EIMA
Nach Feldtests im vergangenen Jahr zeigt Case IH die aktualisierte Axial-Flow-160-Serie derzeit im Rahmen einer internationalen Presseveranstaltung erstmals im praktischen Ernteeinsatz. Die öffentliche Premiere ist für die EIMA im November 2026 in Bologna vorgesehen. Die Serienproduktion soll bereits zuvor anlaufen, die ersten Kundenauslieferungen sind bis Ende des dritten Quartals geplant.
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