Die Landwirte in China haben in diesem Jahr eine Rekordernte an Getreide eingefahren. Nach Angaben des staatlichen Statistikamtes wurden insgesamt 714,9 Mio. Tonnen vom Halm geholt; das waren rund 8,5 Mio. Tonnen oder 1,2% mehr als 2024. Damit lag das Aufkommen an Getreide in der Volksrepublik das zweite Jahr hintereinander über der Marke von 700 Mio. Tonnen. Davor hatte sich die Getreideproduktion neun Jahre in Folge auf mehr als 650 Mio. Tonnen belaufen.
Ausschlaggebend für den Produktionszuwachs ist demnach ein Anstieg des Durchschnittsertrages; dieser soll im Vorjahresvergleich um 1,1% zugelegt haben. Kaum eine Veränderung konnten die Statistiker hingegen bei der Anbaufläche ausmachen. Diese soll nur leicht um 0,1% auf 119,4 Mio. Hektar ausgedehnt worden sein.
Die Reisernte belief sich in diesem Jahr auf 209,0 Mio. Tonnen; das waren 0,7% mehr als 2024. Die Weizenproduktion wird auf rund 140,1 Mio. Tonnen beziffert, was in etwa Vorjahresniveau entspricht. Das Maisaufkommen legte um 2,1% zu und erreichte eine neue Rekordhöhe von 301,2 Mio. Tonnen.

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