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Rubrik Milchpreise

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Damit der EU-Milchmarkt fit wird für die Zukunft

Das European Milk Board (EMB) setzt sich für faire Produktionsbedingungen und -preise in der Milchindustrie ein. Damit der Milchmarkt in Zukunft fairer gestaltet wird, formuliert die Vereinigung konkrete Forderungen.

Landwirtin beim Melken
Die Entwicklung der Milchbranche hat sich bereits seit dem EU-Beitritt in Richtung größerer Betriebe entwickelt. Das Ende der Milchquote beschleunigte dies. Quelle: agrarfoto.com

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Magdalena Moser 1 Min. Lesezeit

Der europäische Milchmarkt braucht Rahmenbedingungen um Krisen vorzubeugen und um Milchbauern die Chance zu geben, ein faires Einkommen erwirtschaften zu können. Dafür fordert das European Milk Boards (EMB) Folgendes:

  1. Erzeugerpreise unter den Produktionskosten müssen untersagt werden
  2. Für Krisenprävention eine Möglichkeit zur freiwilligen Reduktion der Milchanlieferung. Diese freiwillige Reduktion soll nicht erst stattfinden, wenn Übermengen bereits in hohem Maße vorhanden sind, sondern bereits beim Erkennen dieses Trends. Die freiwillige Reduktion muss vergütet werden, um den Bauern, die dafür sorgen, dass keine Übermengen entstehen nicht in eine wirtschaftliche Notlage zu bringen
  1. Eine Reform der Gemeinsamen Marktorganisation. Es braucht laut EMB mehr Programme für verantwortungsvollen Handel
  1. Erzeuger müssen die Möglichkeit haben, ihre Position am Markt zu bündeln und damit zu stärken. In Vereinigungen haben Landwirte mehr Verhandlungsspielraum als als Einzelpersonen.
  1. Importierte Lebensmittel aus Drittländern müssen die selben Qualitätsstandards erfüllen und unter denselben Rahmenbedingungen produziert werden wie in der EU, sofern es sich um Produkte handelt, die wir in ausreichender Menge in der EU erzeugen um den Markt damit zu versorgen.
  2. Transparente Produktionskosten müssen die Basis bei Preisverhandlungen darstellen

Kontakt zum Autor

Magdalena Moser

LANDWIRT Redaktion

ist aufgewachsen auf einem Milchviehbetrieb im Innviertel. Von klein auf war sie am liebsten im Kuhstall. Erfahrung außerhalb des elterlichen Betriebes konnte sie in diversen Praktika in Kanada, Neuseeland, England und der Schweiz sammeln. Nach dem Studium der Agrarwissenschaften an der Universität für Bodenkultur blieb sie der Landwirtschaft treu und arbeitete in der Futtermittelberatung. Ihr besonderes Interesse gilt der Rinderzucht. Seit 2022 schreibt sie für die LANDWIRT Rinderredaktion.

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