LandtechnikBranchennewsDarum setzt „Unser Lagerhaus“ WHG auf Claas

Darum setzt „Unser Lagerhaus“ WHG auf Claas

Erschienen in: LANDWIRT 11/2026

Die "Unser Lagerhaus" WHG hat die Marke gewechselt - Markus Furtenbacher erklärt die Hintergründe dazu.
Markus Furtenbacher, Geschäftsführer der „Unser Lagerhaus“ WHG, Im Interview mit dem LANDWIRT.
Quelle: "Unser Lagerhaus" WHG

Das verkündete Markus Furtenbacher, GF der „Unser Lagerhaus“ Warenhandelsgesellschaft, zu Jahresbeginn 2026

Markenwechsel zu Claas und erste Markterfolge

LANDWIRT: Herr Furtenbacher, drei Monate sind seit dem Markenwechsel von John Deere zu Claas vergangen. Wie geht es Ihnen heute mit dieser Entscheidung?

Markus Furtenbacher: Sehr gut. Der Schritt war wichtig und richtig und ich stehe auch heute zu 100 Prozent dahinter. Das zeigt sich vor allem wirtschaftlich: In den letzten sechs Wochen haben wir fast gleich viele Traktoren in Kärnten verkauft wie im gesamten Vorjahr.

War der Wechsel zu Claas also eine Reaktion auf die eingebrochenen Verkaufszahlen von John Deere in Österreich?

Unsere Entscheidung war unabhängig von etwaigen Marktanteilverschiebungen von John Deere oder der Umstrukturierung des Lagerhaus Technik-Centers (LTC). Aus unserer Sicht war der Schritt wirtschaftlich notwendig. Wir mussten uns auch wieder mehr an die regionalen Marktbedürfnisse in Kärnten und Tirol anpassen. Beide letztgenannten Faktoren hingen bei der Entscheidung für den Markenwechsel eng zusammen.

Mehr zum Thema Lagerhaus Technik-Center und John Deere in Österreich

Markus Furtenbacher und seine Aufgaben in der WHG

Mag. Markus Furtenbacher ist seit 2020 Mitglied der Geschäftsführung der „Unser Lagerhaus“ Warenhandelsgesellschaft m.b.H. (WHG). Dem Unternehmen gehört er seit 2008 an und war seither in verschiedenen leitenden Funktionen tätig.

In seiner Verantwortung liegen unter anderem strategische Entwicklungen in den Bereichen Agrar und Landtechnik. Furtenbacher beschäftigt sich insbesondere mit der Weiterentwicklung regionaler Strukturen sowie der Ausrichtung des Unternehmens auf die Anforderungen der Landwirtschaft in Kärnten und Tirol.

Regionale Marktbedürfnisse in Kärnten und Tirol

Was dieses Interview noch bereit hält:

  • Warum regionale Marktbedürfnisse in Kärnten und Tirol entscheidend waren
  • Welche Traktor-Leistungsklassen der Markt verlangt und warum das Portfolio wichtig ist
  • Welche Marktanteile die WHG kurz- und langfristig anstrebt
  • Welche Chancen und Risiken der Wechsel für bestehende John-Deere-Kunden bringt
  • Wie Partner wie Lindner und Pöttinger reagierten
  • Welche internen Herausforderungen der Markenwechsel für die Belegschaft bedeutet
  • Warum Service, Schulung und Werkstätten für den Erfolg zentral sind

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