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Rubrik Agrarpolitik und Förderung

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Das Agrarpaket als Allgäuer Restepfännle

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Das gilt leider auch für das Agrarpaket der deutschen Bundesregierung. Statt einem Gourmetmenu gleicht es eher einer Armenspeisung. Ein Kommentar von LANDWIRT Redakteur Marzell Buffler

Marzell Buffler 1 Min. Lesezeit

Die Maßnahmen aus dem Agrarpaket erinnern an das „Allgäuer Restepfännle“ von Kabarettist Maxi Schaffroth. Man schaut in den Kühlschrank und findet Lebensmittel, die allein für sich genommen zu keinem guten Gericht mehr taugen. Manche sind an der Grenze zur Haltbarkeit, von anderen ist nur noch ein kleines Reststückchen da. Also schmeißt der sparsame Allgäuer alles in eine Pfanne und brät es scharf an. Zum Schluss schmelzt er noch einen Ranken kräftigen Bergkäses darüber, schon schmeckt es. Ein Gericht mit Erfolgsgarantie, von dem die ganze Familie satt wird. Eigentlich. Denn die Bundesregierung hat das Rezept gründlich versalzen. Vielleicht waren die Zutaten für das Agrarpaket doch nicht mehr so ganz genießbar. Oder es war einfach zu wenig von allem da. Zumindest haben Özdemir, Scholz und Co. aber den schmackhaften Bergkäse (Bürokratieabbau) vergessen, der das ganze wenig appetitliche Zeug darunter verdeckt. So schmeckt das „Berliner Restepfännle“ wohl den wenigsten und macht auch kaum jemanden satt.

 

 

Kontakt zum Autor

Marzell Buffler

LANDWIRT Redaktion

Ist auf einem forstwirtschaftlichen Familienbetrieb in Oberschwaben aufgewachsen. Die Waldarbeit mit Kaltblutpferden und Forstschlepper haben ihn wesentlich geprägt. Nach dem Studium der Biologie führte ihn sein Weg auf den grünen Campus Weihenstephan, wo er Agrarwissenschaften mit dem Schwerpunkt Nutztiere studierte. In seiner Zeit als Doktorand am Lehrstuhl für Tierernährung und als Geschäftsführer der bayerischen Arbeitsgemeinschaft Tierernährung war er an der Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft. Seit Oktober 2018 unterstützt er die Redaktion in Deutschland.

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