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Möglichst ohne Zinkoxid und Antibiotika beim Absetzen auskommen – das ist das große Ziel. Drei Experten beziehen Stellung zum möglichen Verbot von Zinkoxid in Tierarzneimitteln.
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Zusammengestellt von Anja WEISSNEGGER, LANDWIRT Redakteurin
Privat
Zink ist ein essenzielles Spurenelement für alle landwirtschaftlichen Nutztiere. Auch wenn Futtermittel von Natur aus Zink enthalten, muss Zink dem Futter heutzutage praktisch immer zugesetzt werden. Dies liegt hauptsächlich an den Futterkomponenten. Getreide, Mais und diverse Extraktionsschrote enthalten reichlich Phytinsäure. Diese drosselt die Bioverfügbarkeit von Zink massiv. Zink ist aber auch ein potenziell toxisches Schwermetall, das sich im Boden anreichern kann. Der Hauptpfad des Eintrags von Zink in den Boden läuft über die Wirtschaftsdünger, insbesondere aus der Schweinehaltung. Einmal im Übermaß angereichert, kann es über Jahrhunderte die Bodenfruchtbarkeit schädigen und das Grundwasser belasten. Deshalb gelten strenge Obergrenzen für den Gesamtgehalt an Zink im Nutztierfutter.
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