Das oberste Ziel in der Fütterung ist es, die Ration möglichst gleichmäßig über die Monate hinweg zu gestalten. Aus diesem Grund muss das Weidesystem so konzipiert werden, dass die Kühe möglichst ähnliche Bestände vorfinden. Das Prinzip der Kurzrasenweide hat sich diesbezüglich in den letzten Jahren sehr gut bewährt, funktioniert aber vor allem auf Standorten mit genügend Niederschlag. Die Voraussetzung für dieses System ist, dass das Gras immer eine Höhe zwischen 7 und 13 cm aufweist. Häufig geschieht es jedoch, dass der Bestand unter 7 cm fällt. Dies mindert die Futteraufnahme der Tiere und belastet gleichzeitig die Gräser. Auch das Nutzen von Koppeln ist eine Möglichkeit. Hierbei ist darauf zu achten, dass die nicht genutzten Bestände nicht zu stark altern. Sonst kommt es bei diesem Weidesystem rasch zu hohen Schwankungen in der Futterqualität.
Das erfahren Sie noch in dem Artikel:
- so hoch sollte der Milchfettgehalt der Kühe abhängig von der Rasse mindestens sein
- Mögliche Ausgleichsfutter zu Weidegras
- Strukturversorgung und Weide
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