Zum Inhalt springen

Rubrik Forst

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Meldung Alle Artikel: Meldung News Alle Artikel: News

Dem Wald in Bayern geht es schlecht

Nach wie vor steht es nicht gut um die Gesundheit der Waldbäume in Bayern. Daran haben auch die üppigen Regenfälle in diesem Jahr nichts geändert.

Trockenheit, Hitze und Extremwetter setzen dem Wald zu. Quelle: Jäger

Artikel vorlesen lassen

0:00 0:00

Reinhild Jäger 1 Min. Lesezeit

Bayerns Wäldern geht es schlecht. Das zeigt der aktuelle Waldzustandsbericht des Freistaats, den Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber vorgelegt hat. „Unsere Waldbäume hat der üppige Regen bayernweit gesehen vermutlich vor Schlimmerem bewahrt. Zur Wahrheit gehört aber auch, unser Wald hat sich von der extremen Hitze und Trockenheit der vergangenen Jahre noch nicht erholt“, erklärte Kaniber. Die Spuren von Trockenheit, Hitze und Extremwetter machten deutlich, dass der Wald fit für den Klimawandel gemacht werden müsse.

Nach Angaben der Ministerin ist der mittlere Nadel- bzw. Blattverlust aller Baumarten mit 26,1 % im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Unterschiede gebe es allerdings bei den einzelnen Baumarten. Während sich der Zustand der Nadelbäume leicht verschlechtert habe, gehe es den Laubbäumen besser. Regional betrachtet verzeichnet erneut der Norden Bayerns höhere Schadenswerte als der Süden. Den höchsten Nadel-/Blattverlust weist auch in diesem Jahr Mittelfranken mit 29,3 % auf.

Bei den Nadelbäumen ist laut Bericht die Kiefer nach wie vor das Sorgenkind. Ihr Nadelverlust beträgt 32,3 %. Auf hohem Niveau konstant geblieben ist der Nadelverlust mit 25,1 % bei der Fichte. Erfreulich ist die Entwicklung bei der Tanne im Flachland, deren Nadelverlust von 22,7 % im Vorjahr auf 21,6% zurückgegangen ist. Bei den Laubbäumen hat sich der Zustand der Buche mit 23,3 % leicht verbessert. Der Blattverlust der Eiche ist mit 24,9 % konstant geblieben.

 

Kontakt zum Autor

Reinhild Jäger

LANDWIRT Redaktion

Bewirtschaftet einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb in der Obersteiermark mit dem Schwerpunkt Forstwirtschaft. Die Landwirtschaft mit Ackerbau, Pferden und Schafen betreibt sie biologisch. Bereits während und nach dem Landwirtschaftsstudium an der Universität für Bodenkultur war sie für den LANDWIRT tätig und arbeitete anschließend in einem Ziviltechnikerbüro für Landwirtschaft. Seit 2017 ist sie wieder im LANDWIRT Team und betreut die Rubrik Forst. Seit Juni 2025 ist sie Chefredakteurin.

Haben Sie eine Frage zum Artikel, einen Hinweis oder einen Themenvorschlag?

Nachricht schreiben Alle Beiträge von Reinhild Jäger

Mehr zu Forst

Alle Artikel zu Forst

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte an.

Kommentar schreiben Konto erstellen

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Nach oben