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Demenz: Wenn wir vergessen

Erschienen in: LANDWIRT 08/2026

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Die genauen Ursachen für Demenz sind noch nicht vollständig geklärt.
Quelle: TSViPhoto/Shutterstock.com

Demenz ist ein Oberbegriff für Erkrankungen des Gehirns, die geistige Funktionen schrittweise beeinträchtigen. Dazu zählen Denken, Orientierung und Lernfähigkeit. Auch die emotionalen und sozialen Fähigkeiten lassen nach. Je nach Form und Ursache betrifft Demenz vor allem das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache sowie die Motorik. Bei manchen Formen verändert sich auch die Persönlichkeit.

 

Demenz entsteht durch das schrittweise Absterben von Nervenzellen im Gehirn. Häufig lagern sich krankhafte Eiweißstoffe ab. Je nach betroffenem Hirnbereich treten die Symptome zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf.Der Prozess stört die Kommunikation zwischen Nervenzellen und mindert die geistige Leistungsfähigkeit. Menschen mit Demenz vergessen zunehmend Dinge, die sie in ihrem Leben erworben und gelernt haben und benötigen schließlich in allen Lebensbereichen Unterstützung. Hauptrisikofaktoren sind ein hohes Alter, genetische Veranlagung, Bluthochdruck, Rauchen und Bewegungsmangel.

Obwohl die Demenz-Forschung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat, bleiben viele Fragen offen. Mehr zum Thema Demenz frühzeitig erkennen: Demenz frühzeitig erkennen.

Anlaufstellen und weitere Infos zu Demenz

Was dieser Artikel noch bereit hält:

  • Primäre und sekundäre Demenzformen
  • Warum eine Diagnose Klarheit bringt
  • Typische Symptome und Warnzeichen
  • Therapie, Alltag und Verlauf der Demenz
  • Pflege organisieren und Vorsorge treffen
  • Tipps für den Umgang mit Menschen mit Demenz
  • Angehörige entlasten und Grenzen erkennen

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