DirektvermarktungDer eigene Selbstbedienungsladen

Der eigene Selbstbedienungsladen

Ein SB-Laden zu realisieren ist, was die Behördengänge betrifft, recht unkompliziert.
Quelle: Numßen

Wer seine Produkte direkt verkauft, hat zwar mehr Arbeit, ist dafür aber frei von Verträgen und Preisbindung. Immer mehr Landwirte setzen deshalb zumindest einen Teil ihrer Erzeugnisse auf diesem Weg ab. Als Einstieg in die Direktvermarktung bieten sich sogenannte Selbstbedienungsläden (SB-Läden) an. Dafür braucht man kein Personal, das den ganzen Tag im Laden steht. Stattdessen bestückt der Landwirt einen frei zugänglichen Raum am Hof, eine Hütte am Straßenrand oder einen Automaten mit Produkten. Der Kunde kommt, nimmt sich, was er braucht und wirft das Geld in eine Kasse.

Einfach in der Umsetzung, aber ohne Kundenkontakt

Mit dieser Form der Direktvermarktung lässt sich schnell und kostengünstig testen, ob das Angebot von Kunden angenommen wird. Der Nachteil: Der Landwirt hat keine Kontrolle über seinen Verkaufsbereich. Das setzt ein gutes Stück Vertrauen in die Kundschaft voraus. In unserer zweiteiligen Serie lesen Sie, worauf Sie beim Start mit dem eigenen SB-Laden achten müssen.

 

 

Was der Artikel noch bereithält:

  • Wann ist eine Baugenehmigung notwendig?
  • Welche Produkte darf ich verkaufen?
  • Welche Anforderungen muss die Kasse erfüllen?