ForstDer Kampf ums Wasser

Der Kampf ums Wasser

Erschienen in: LANDWIRT 08/2026

Hier wurden Stieleiche, Lärche, Fichte, Weißtanne, Douglasie und Vogelkirsche gepflanzt – mit erheblichen Kosten.
Quelle: Jäger

Es ist ein kühler Märzvormittag vor dem Forsthaus Rosenfeld, einer Außenstelle des Forstamts des Stiftes Melk. In kleinen Gruppen stehen die rund 60 Teilnehmer des Waldgesprächs 2026 – organisiert von der Klimawandel-Anpassungsregion (KLAR) Wachau-Dunkelsteinerwald-Jauerling – zusammen und warten auf die Abfahrt mit dem Bus. Bereits am guten Schuhwerk und der forstlichen Outdoor-Bekleidung erkennt man: Hier sind Experten und Fachleute versammelt.

Obwohl das trübe Wetter die Auswirkungen des Klimawandels in diesem Moment nicht unmittelbar spüren lässt, wollen sich die Exkursionsteilnehmer gerade dazu Tipps holen. Karl Edelhauser, Wirtschaftsdirektor des Stiftes Melk und Gastgeber der Veranstaltung, bringt es auf den Punkt: „Trockenperioden und Hitzetage nehmen in der Region zu, ebenso kommt es immer öfter zu Starkregen. Das Wasser stellt die Waldbewirtschafter vor große Herausforderungen.“

Für Wasserrückhalt sorgen

Rund um den Melker Hiesberg wollen er und sein Forstteam das den Teilnehmern veranschaulichen. Denn beim Thema Wasser übernimmt dieser bis zu 558 m hohe und 8 km lange Bergrücken zwischen dem Donautal sowie den Flüssen Melk und Mank vor allem bei Starkregen eine wichtige Rolle. Um Schäden zu minimieren und Wasser nachhaltig nutzbar zu machen, braucht es gezielte Maßnahmen.

Was dieser Artikel noch bereit hält:

  • Wasser im Wald halten und Schäden minimieren
  • Aufforstung am Hiesberg und Baumartenmix
  • Pflegeaufwand, Verbissschutz und Neophyten
  • Forststraßen, Entwässerung und Wasserabfluss
  • Bodenschutz und bodenschonende Holzernte
  • Rückegassen vermeiden und Wasser im Bestand speichern

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