Wir kaschieren Falten, färben graue Haare und hoffen, so lange wie möglich fit und in der Landwirtschaft auch arbeitsfähig zu bleiben. Es gibt eine Vielzahl an Gründen, warum wir Menschen uns wünschen, ewig jung zu bleiben. Psychologin Sonja Kriebernegg-Kargl zählt auf: „Oft ist es die Angst vor Gebrechlichkeit, Krankheit und dem Tod. Aber auch gesellschaftliche Aspekte sowie Schönheitsnormen zählen dazu.“ In der ländlichen Bevölkerung unterscheidet sich die Haltung zum Älterwerden dennoch deutlich von jener der städtischen. „Auf einem Bauernhof gibt es keinen klaren Übergang in den Ruhestand“, erklärt die Expertin. Nach der Hofübergabe bleiben die Altbauern meist aktiv. Die Pensionierung ist selten das Ende der Arbeit, sondern ein fließender Wechsel der Aufgaben. Für sich selbst zu sorgen und selbstwirksam zu bleiben verringert die Angst vor dem Altern…
Was dieser Artikel noch bereit hält
- Verantwortung abgeben
- Strategien für gutes Altern
- Was sich im Alter ändert (und besser wird)
- Was wir selbst in der Hand haben

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