TierRindMilchvieh„Die meisten Landwirte schneiden die Klauen zu dünn“

„Die meisten Landwirte schneiden die Klauen zu dünn“

Erschienen in: LANDWIRT 12/2026

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Tobias Rinner ist Landwirt und Klauenpfleger. Für sicheres Arbeiten empfiehlt er einen hydraulischen Durchtreibestand.
Quelle: Rinner

LANDWIRT: Sie haben einen Milchviehbetrieb mit 20 Kühen und Alpe. Warum schneiden Sie zusätzlich überbetrieblich Klauen?

Tobias RINNER: Wir hatten früher immer wieder Klauenprobleme auf der Alpe. Deshalb habe ich dann eine Weiterbildung gemacht, mit dem Ziel, meinen eigenen Kühen besser weiterhelfen zu können. Irgendwann ist das überbetrieblich geworden. Dafür habe ich
einen Kurs zur funktionellen Klauenpflege besucht und habe mich über die Jahre sukzessive weitergebildet, unter anderem bei Karl Bürgi. Heute schneide ich nach seinem System.

Worin unterscheiden sich System Bürgi und funktionelle Klauenpflege?

Der wesentliche Unterschied ist das Aufstellen der Klaue. Bei der funktionellen Klauenpflege ist das Ziel, das Gewicht des Rindes gleichmäßig auf die Sohlenfläche zu verteilen. Beim System Bürgi verlagert man das Gewicht auf das vordere Klauendrittel. Dafür strebt man einen spitzeren Klauenwinkel an.

Das erfahren Sie noch in diesem Interview:

  • so unterstützt der Stall die Klauengesundheit
  • die häufigsten Fehler von Landwirten bei der Klauenpflege
  • Was bringt der spitzere Klauenwinkel und wie erreiche ich diesenß

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