Schwein„Die Schweinebauern müssen wissen, was Sache ist“

„Die Schweinebauern müssen wissen, was Sache ist“

Erschienen in: LANDWIRT 02/2026

Johann Schlederer mit seinem Nachfolger Johannes Gangl (re.).
Quelle: zVg

LANDWIRT: Herr Schlederer, Sie haben den VLV geleitet, als Sprecher der Schweinebörse Preise verhandelt und Österreich in verschiedenen Gremien international vertreten. Woraus haben Sie Ihre Motivation geschöpft?

Johann SCHLEDERER: Ich bin Bauernsohn. Hätte ich den elterlichen Hof bekommen, wäre ich gern selbst Landwirt geworden. Mir war immer wichtig, meinen Beruf so gut als möglich zu machen.

Sie sind bekannt für Ihre knallhart-ehrlichen Analysen. Hat Sie Kritik manchmal persönlich getroffen?

Schlederer: Kritik hat mir die ersten zehn Jahre vielleicht weh getan, als mir noch nicht so bewusst war, wie wertvoll meine Arbeit ist. In den letzten 20 Jahren habe ich eine dicke Haut aufgebaut. Ich war viel international unterwegs, habe mir Infos an der Basis abgeholt und interpretiert. Ich habe berichtet, wie die Dinge wirklich laufen. Dass einige Bauern manches davon nicht gern gehört haben, war mir zunehmend egal. Wichtig ist, dass die Bauern wissen, was Sache ist, und nicht, was man sich träumt und wünscht.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Johann Schlederer:Bei uns funktioniert die Vermarktung besser und für die Bauern erlösreicher als in Deutschland.“
  • War vor dem EU-Beitritt wirklich alles besser?
  • So denkt neue VLV-Geschäftsführer über Herausforderungen und Zukunftschancen der heimischen Betriebe.

 

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