Mein BetriebDirektvermarktung und NischenDigitales Zahlen im Hofladen

Digitales Zahlen im Hofladen

Erschienen in: LANDWIRT 05/2026

Player nur mit gültigem Abo verfügbar.

Bargeldloses Zahlen wird zunehmend zum Standard für Direktvermarkter.
Quelle: Eder

Ist das Wechselgeld aus, nehmen dies Kunden schnell persönlich, stellen den Einkauf wieder zurück ins Regal und kaufen wo anders. Vermummte Gestalten bedienen sich zudem in der Dämmerung immer öfter an der Kasse statt an den Waren. Ein bargeldloses Bezahlsystem kann in beiden Fällen Abhilfe schaffen. Was Sie dazu alles benötigen und wo die Unterschiede liegen?

Kartenlesegerät

Grundlage für jedes digitale Zahlsystem ist eine Verbindung des Kartenterminals mit der Kunden- bzw. Händlerbank. Damit diese Verbindung zustande kommt, bedarf es zweier Voraussetzungen: ein Zugang zum Internet oder dem Mobilfunknetz und ein Vertrag mit einem Zahlungsdienstleister. Dieser stellt in der Regel auch das Kartenlesegerät zur Verfügung. Vorstellen können Sie sich das wie bei einem Handyvertrag: Der Zahlungsdienstleister ist in diesem Fall der Mobilfunkbetreiber. Befindet sich der SB-Hofladen oder der Verkaufsstand am Hofgelände, reicht für den Betrieb des Kartenterminals ein bestehendes WLAN-Netzwerk aus. Ist der Internetempfang nicht ausreichend, kann die Kartenzahlung alternativ über eine im Lesegerät verbaute SIM-Karte abgewickelt werden. Hier kommen allerdings monatliche Mehrkosten von 15 bis 25 Euro auf Sie zu.
Kartenlesegeräte können mit oder eigenständig ohne Kassensystem betrieben werden. Verwenden Sie für den SB-Hofladen nur das Lesegerät samt Zahlenfeld, muss der Kunde den zu zahlenden Betrag selbst eingeben. Ein Prinzip, das auf gegenseitigem Vertrauen basiert und nicht komfortabel für den Kunden ist.

Was der Artikel noch für Sie bereit hält:

  • Komplettsystem

  • NFC

  • Mieten oder Kaufen

  • Praktikerinterview

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer.
Gesamt: 0,00