AckerbauBodenDirektsaat und Spezialbeizen

Direktsaat und Spezialbeizen

Erschienen in: LANDWIRT 06/2026

Otto Loibl auf seinem mit Schnee bedeckten Feld. Die Maisstoppeln vom Körnermais des Vorjahres sind noch zu sehen.
Quelle: Böck

In der Nacht ist der Schnee gekommen. Nicht viel, aber die Felder sind mit einem dünnen Schleier überzogen. Unter der zarten Schneedecke zeichnen sich Konturen ab. Bei genauerem Hinsehen treten die Maisstoppeln vom Vorjahr hervor. Otto Loibl, Ackerbauer aus Obersulz in Niederösterreich, geht ein paar Schritte ins Feld. Bei jedem Schritt knirscht der Schnee. Er bleibt stehen, geht in die Hocke und wischt mit einer ruhigen Handbewegung den Schnee zur Seite. Darunter kommen die feinen Blätter von Gras und Spitzwegerich zum Vorschein – zart, aber doch kräftig. „Hier habe ich im November noch meinen Körnermais gedroschen. Recht spät leider, daher konnte ich nicht mehr mulchen“, erzählt der Ackerbauer. „Aber eigentlich eh nicht tragisch, wie man sieht. Das Stroh ist schon gut angerottet und die Untersaat hat Mulch und Winter auch überstanden.“

Was der Beitrag sonst noch enthält:

  • Fruchtfolge
  • Untersaaten und Zwischenfrüchte
  • Direktsaat mit selbstgebauter Maschine
  • Huminstoffe beizen

 

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