LandtechnikGrünlandtechnikFutterernteEigenbau: Heustockpresse aus Ladewagen und LKW-Anhänger

Eigenbau: Heustockpresse aus Ladewagen und LKW-Anhänger

Erschienen in: LANDWIRT 08/2026

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Bei der Heustockpresse des Lohnunternehmens Agrarservice Speck bleibt der Traktor draußen.
Quelle: Duller

Zusammen mit seinen Eltern betreibt Alexander Speck in Wangen im Allgäu einen Milchviehbetrieb und ein Lohnunternehmen. Dieses ist seit 2006 hauptsächlich auf das Ballen pressen spezialisiert, heute laufen acht Pressen im Betrieb.

Vor etwa sechs Jahren hat Speck auf Youtube ein Video gesehen von einer Heustockpresse in der Schweiz. „Wir hatten damals auch eine Großballenpresse und kamen so auf die Idee, das ebenfalls anzubieten“, erinnert sich der Junglandwirt.

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Schon die vierte Maschine gebaut

Die ersten Maschinen waren hintereinander wie ein Zug aufgebaut: Zuerst der Traktor, dann eine Dosiereinheit und dahinter die Presse. Mit dieser Kombination musste der Traktor immer in den Heustock hineinfahren. Weil der Heukran dadurch meist über den Traktor lädt, bekam der entsprechend viel Heu ab. „Das ist in Hinblick auf die Brandgefahr ein Thema. Außerdem strömen die Abgase des Traktors nach oben zum Kranfahrer. Und der oftmals knappe Platz ist durch den Traktor noch mehr verstellt“, zählt Speck die Nachteile auf.

Über die Jahre haben er und seine Familie das System immer weiter entwickelt, wie der Allgäuer erzählt: „Die aktuelle Presse ist die vierte Maschine, die wir gebaut haben. Bei dieser muss nur die Dosiereinrichtung im Heustock stehen, während der Rest der Maschine und der Traktor für den Antrieb draußen stehen.“

Was dieser Artikel noch bereithält:

  • Ladewagen als Dosierer
  • Zukünftig elektrisch?
  • Die Vorteile des Verfahrens
  • Die Praxiserfahrungen eines Kunden
  • Die Kosten und der Durchsatz

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