LandtechnikGrünlandtechnikFutterernteEigenbau: Ehemaliger Miststreuer sammelt jetzt Ballen

Eigenbau: Ehemaliger Miststreuer sammelt jetzt Ballen

Erschienen in: LANDWIRT 22/2025

Neues Leben für den alten Miststreuer: Der seitliche Ladearm hievt bis zu sechs Ballen pro Fuhre auf den Kratzboden.
Quelle: Weninger

„Bisher haben wir unsere Rundballen mit Spießen im Front- und im Heckhubwerk eingefahren“, blickt Michael Fankhauser zurück. Das sei aber zeitaufwändig und im Straßenverkehr nicht ungefährlich, sofern die Spieße nicht hochgeklappt oder abgedeckt werden. Fankhausers Vater bewirtschaftet in Burgkirchen, OÖ einen Milchviehbetrieb. Die gepressten Ballen transportieren sie von den Wiesen auf den Hof. Erst dort werden sie mit einem stationären und elektrisch angetriebenen Wickler in Silofolie eingewickelt. Würden die Ballen am Feld gewickelt, könnte beim Auf- und Abladen die Folie beschädigt werden, so die Bedenken.

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Miststreuer als Basis

Fankhausers Vater schwebte schon länger eine schlagkräftigere Lösung für den Transport der jährlich 500 bis 700 Ballen vor. Weil Michael Fankhauser und sein Kollege Johannes Eichberger zu dieser Zeit ein Thema für ihre Diplomarbeit an der HTL Ried (Zweig Agrar- und Umwelttechnik) suchten, war die Idee geboren, einen Ballensammelwagen zu bauen. Die Basis dafür bildete ein Miststreuer des Typs Kirchner T55, der am Betrieb vorhanden, aber kaum mehr gebraucht wurde.

Was dieser Artikel noch bereithält:

  • So funktioniert das Laden
  • Für Traktoren ab 70 PS
  • Kein zweiter Traktor nötig

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