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Eigenbau: Zwischenfrüchte säen beim Pflügen

Der Ausleger ist auf beide Seiten schwenkbar und streut das Saatgut über die vorige Pflugbreite.
Quelle: Weninger

„Wir haben es einige Jahre ohne Pflug probiert, aber sind doch wieder auf ihn zurückgekommen“, fasst Heinz Grabmer seine Erfahrungen zusammen. Der Hauptgrund dafür sind die schweren Böden in seiner Region. Grabmer bewirtschaftet mit seiner Familie in Gunskirchen einen Ackerbaubetrieb mit Schweinemast sowie ein Lohnunternehmen, das sämtliche Arbeiten von der Saat bis zum Mähdrusch anbietet. „Die Grundbodenbearbeitung und den Zwischenfruchtanbau erledigten wir eine Zeit lang ganz klassisch mit dem Grubber, auf dem ein Säkasten montiert war“, blickt der Oberösterreicher zurück. Schnell zeigte sich jedoch, dass diese Lockerung nicht ausreichte: „Unsere Böden lagern von selbst über den Winter wieder dicht. Vor allem auf den Problemstellen unserer Flächen ging der Maisertrag merkbar zurück. Daher haben wir wieder mit dem Pflügen im Spätsommer begonnen, um im darauffolgenden Frühling ein lockeres, weil aufgefrorenes Saatbett für den Maisanbau zu erhalten.“

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Was der Artikel noch bereithält:

  • Die Konstruktion der Säschiene
  • Kistendrehgerät als Herzstück
  • Die Vorteile dieser Erfindung
  • Sätermine und Mischungen der Zwischenfrüchte