Jänner
Mercosur
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sorgt kurz nach dem Jahreswechsel bereits für Furore. Sie unterzeichnet in Uruguay das umstrittene Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten. Dieses wird seit dem Jahr 1999 verhandelt. Den hochlobenden Tönen der Wirtschaft folgt ein Aufschrei aus der heimischen Agrarbranche. Für den Kärntner LK-Präsidenten Siegfried Huber wäre ein „Ja“ Österreichs zum Mercosur-Deal ein Verrat an den heimischen Bauern, wie er gegenüber dem LANDWIRT bekräftigt. In Kraft getreten ist das Abkommen aber bis heute noch nicht. Denn es fehlen noch die Zustimmungen der 27 EU-Mitgliedsstaaten.
LANDWIRT Rinderfachtag
Mitte Jänner veranstaltet der LANDWIRT an der LFS Otterbach den jährlichen Rinderfachtag. Heuer gehen die Referenten speziell auf die einzelnen Lebensphasen

(Kälber, Transitkühe und Einstellphase am Mastbetrieb) der Rinder ein. Zwei Milchbäuerinnen geben zudem Tipps, wie man die Gesellschaft über die eigene Arbeit richtig aufklärt. An der Veranstaltung können die Landwirte dank der hybriden Form auch bequem von zu Hause aus teilnehmen.
Am 04. Februar 2026 findet der nächste LANDWIRT-Rinderfachtag statt. Alle Informationen zum Programm und der Anmeldung finden Sie hier: INFO & ANMELDUNG
Gepanschter Honig
Wenige Wochen nach Neujahr erschüttert ein Lebensmittelskandal die Branche. Eine von ORF Magazin „Konkret“ beauftragte Studie stellte fest: Bei 23 von 31 angebotenen Honigsorten in den Supermarktregalen war gepanscht worden. Hinter dem Etikett mit der Aufschrift „Honig“ verbirgt sich demnach Zuckersirup, der noch nie eine Biene gesehen hatte. Der Lebensmitteleinzelhandel kündigt an, künftig regelmäßige DNA-Kontrollen durchführen zu lassen. Der Dachverband der Imker „Biene Österreich“ ruft die Konsumenten zum regionalen Einkauf auf. Schließlich war bei allen untersuchten Produkten aus Österreich auch echter Honig drin.
Februar
TBC – Vorarlberg schwer betroffen
Die Rinder-Tuberkulose (TBC) hält Vorarlbergs Landwirte in Atem. Anfang Jänner wird ein Betrieb im Bregenzerwald positiv auf die bakterielle Tierseuche getestet. 107 Rinder müssen getötet werden, weil mehr als 40 % der Tiere am Betrieb von der TBC betroffen sind. Es ist größte Keulungsaktion, die es in Vorarlberg je gab. Bis Anfang Februar steigt die Zahl im Bundesland auf zehn betroffene Betriebe. Ausgegangen ist der Ausbruch in Vorarlberg von Rotwildbeständen, die während der Alpung die Rinder infizierten. Mittlerweile wurde die Krankheit auch bei zwei Menschen nachgewiesen. Die zeigen allerdings keine Symptome.

Keine Einigkeit im Agrarsektor
Anfang Februar steckt die Politik mitten in den Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ. Auch über den Agrarsektor wird heiß diskutiert. So herrscht beim Agrarbudget Uneinigkeit zwischen den Verhandlungsparteien. Klar ist für die ÖVP eines: Sie will das Umweltministerium – zuletzt eigenständig in „Grüner Hand“ – zurück in das Agrarressort eingliedern. Auch den Landwirtschaftsminister will Türkis wieder stellen. Das fordert zumindest Österreichs Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger. Totschnig selbst hält sich auf die Frage nach seiner politischen Zukunft bedeckt. Dann der Paukenschlag am 12. Februar: Bei der Aufteilung der Ministerien gibt es keine Einigung. Die geplante Blau-Türkise-Koalition scheitert. Ein Rückschlag für die Schweinebauern − sollte das Gerangel um das „Vollspalten-Aus“ doch bis Mai von der Politik endgültig geregelt werden.
Impfdiskussion in Österreich
Im Herbst 2024 erreichte das Blauzungen-Virus, ausgehend von der Niederlanden, auch die heimische Landwirtschaft. Vor allem der Serotyp 3 macht 2025 den

Betrieben zu schaffen. Eine Impfdiskussion entbrennt. Für den Serotyp-3-Impfstoff erteilt die Regierung eine Notfallzulassung. Von einer Impfpflicht, wie es sie 2008 gab, sieht sie aber ab. Berichte von Aborten und anderen Impfreaktionen verunsichern so manchen Tierhalter. Der LANDWIRT gibt in Ausgabe 5/2025 einen ausführlichen Überblick und stellt Vor- und Nachteile der Impfung gegenüber.
Neue Regierung angelobt
Am 3. März lobt Bundespräsident Alexander Van der Bellen die neue Regierung, bestehend aus ÖVP, SPÖ und Neos, an. Österreichs Landwirtschaftsminister heißt Norbert Totschnig. Das Agrarressort bleibt damit in ÖVP-Händen. Bauernbunddirektor Georg Strasser sieht seine Pläne im neuen Regierungsprogramm umgesetzt. Totschnigs Ziel: Mehr Stabilität für Österreichs Bauern, ein gesichertes Budget und eine Lösung für die Causa Vollspaltenboden.
April
Zuckerfabrik Leopoldsdorf schließt
Der Aufsichtsrat der Agrana hat Mitte März das Ende der Zuckerfabrik Leopoldsdorf nach über 120 Jahren beschlossen. Damit gibt es in Österreich seit April nur mehr

eine Zuckerraffinerie – das Werk in Tulln. Die komplette Produktion der Agrana wird dorthin verlagert. Denn auch das Werk im tschechischen Hrušovany wird heruntergefahren. Die tschechische Rübenverarbeitung übernimmt zudem den Standort Opava. Mit den Werksschließungen bzw. -verkauf will das Management den Agrana-Konzern für die Zukunft stabilisieren und die Wettbewerbsfähigkeit absichern. Die Krise im heimischen Zuckermarkt nimmt damit jedoch eine neue Form an. Abgesehen von den Problemen in der Kulturführung der Rübe setzen der Rückgang des Zuckerverbrauchs und die Liberalisierung der Märkte (Ukraine, Mercosur) der Branche stark zu. Die 120 Mitarbeiter der Zuckerfabrik Leopoldsdorf sind mit April arbeitslos. Eine Übernahme ins Werk Tulln war nämlich nicht möglich.
MKS – Österreich rüstet sich
Nach dem Ausbruch der hochletalen Maul- und Klauenseuche (MKS) bei einem Wasserbüffelbestand in Deutschland Anfang des Jahres, melden nun auch die ungarischen und slowakischen Behörden mehrere MKS-Fälle in nur wenigen Tagen. Alle Ausbrüche liegen geografisch beieinander und in unmittelbarer Nähe zur österreichischen Staatsgrenze. Die Überwachungszone erstreckt sich daher auch über Teile des Nordburgenlands und Niederösterreich. Seuchenteppiche werden an den Grenzübergängen zu Ungarn installiert, der Handel mit Tieren und Fleischprodukten aus Ungarn und der Slowakei wird untersagt.
Mai
Endgültiges Aus für Vollspaltenböden

Bereits 2022 haben die ÖVP und die Grünen ein Verbot für unstrukturierte Vollspaltenböden beschlossen. Allerdings hat das Verfassungsgericht die Übergangsfrist bis 2040 aufgehoben. Eine Ersatzregelung muss bis Ende Mai her, sonst wäre ab Juni ein Großteil der österreichischen Schweineställe illegal. Die neue Koalition aus ÖVP, SPÖ und Neos beschließt daher Mitte Mai die Novellierung des Tierschutzgesetzes. Die Übergangsfrist endet jetzt mit
1. Juni 2034, sechs Jahre vorher als ursprünglich vorgesehen. Für Stallanlagen, die zwischen 2018 und 2022 erbaut wurden, gibt es eine Härtefallregelung, die Übergangsfrist dauert hier bis 2038. Ab 2029 müssen allerdings erste Verbesserungen wie eine verringerte Besatzdichte und organisches Beschäftigungsmaterial umgesetzt sein.
Juni
Schutzstatus für Wolf gesenkt
Nach Änderung der Berner Konvention im März, hat nun auch die EU den Schutzstatus des Wolfes in der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) von „streng geschützt“ auf „geschützt“ herabgestuft. In Zukunft ist es den Ländern möglich, den Wolf unter bestimmten Bedingungen zu regulieren. Norbert Totschnig zieht nach mehr als zwei Jahren Verhandlungsphase Bilanz: „Nach zahlreichen Diskussionen und dem Aufbau von Allianzen mit anderen Staaten sind wir nun an unserem Ziel. Der Schutzstatus des Wolfes wird angepasst und wir können die Balance in der Natur herstellen.“

MKS verschont Österreich nur knapp
Österreichs Landwirtschaft entgeht knapp einer Katastrophe. Die Maul- und Klauenseuche macht nur wenige Kilometer vor der burgenländischen Grenze Halt. Denn obwohl die Ausbruchsursache bis dato nicht geklärt werden konnte, war zumindest für die Verschleppung zwischen den Betrieben ein Besamungstechniker verantwortlich. Alle Sperren sind mittlerweile aufgehoben, der Tier- und Fleischhandel ist wieder im vollen Umfang möglich.
Juli
Entlastungen im Hofalltag
In der LANDWIRT Doppelausgabe 13+14/2025 geben wir Ihnen Tipps, wie sich die Arbeit am Betrieb einfacher, schneller und effizienter gestalten lässt. Von Selbstbaulösungen wie dem „Stapelmeister“ und einer Schuhwaschanlage über automatisierte Helfer im Stall bis hin zur Arbeitserleichterung im Stallbüro, kommt jeder Leser auf seine Kosten.

Entwurf für EU-Agrarbudget präsentiert
Mitte Juli stellt die EU den Entwurf für den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 (MFR) und somit auch das Agrarbudget vor. Was bei den Landwirten folgt, ist

Entsetzen. Der nächste MFR soll zwar auf insgesamt 2 Bio. Euro aufgestockt werden, nicht jedoch die Agrarsubventionen. Gegenüber dem Agrarbudget von 387 Mrd. Euro in der aktuellen Förderperiodes soll der künftige Agrarfinanzrahmen auf 300 Mrd. Euro geschmälert werden. Dazu will die EU-Kommssion die bisherige zweite Säule mit dem Budget für andere Politikbereiche, wie z. B. Verteidigung und Regionalentwicklung zu einem „Single Fund“ (Einzelfonds)
zusammenlegen. Die Zuweisung der finanziellen Mittel würden damit verstärkt an die Mitgliedsstaaten verlagert werden. Die Landwirtschaft müsste um die Mittel in Konkurrenz treten. Der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Josef Moosbrugger, sagt gegenüber dem ORF: „Die EU-Kommission betätigt sich als Totengräber von gemeinsamer Agrarpolitik, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeitsorientierung.“
Ukraine – Importe sorgen für Ärger
Seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine 2022 hatte die EU Einfuhrzölle auf ukrainische Agrarprodukte abgeschafft. Nach Protesten der Branchenvertreter war im Juni 2024 dann eine „Notbremse“ für sieben Produkte – Eier, Geflügel, Zucker, Hafer, Mais, Grütze und Honig – in Form von zollfreie Kontingenten eingeführt worden. Für Weizen galt dies allerdings nicht. Anfang Juni 2025 endeten die autonomen Handelsmaßnahmen. Anfang Juli einigen sich Vertreter der Ukraine und der EU auf neue Einfuhrbestimmungen. Österreichs Zuckerrübenbauern reagieren mit Empörung. Die Importquote von Zucker wird auf 100.000 t angehoben.
Kritischer LKÖ Jahresbericht
Die Landwirtschaftskammer Österreich veröffentlicht im August den „Grünen Bericht für 2024/25“. Im Mittelpunkt steht die 30-jährige Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union (EU). Obwohl die EU als Synonym für „Lebens(mittel)qualität und Zukunftschancen“ gelten sollte, hagelt es bereits im Vorwort der 98 Seiten harsche Kritik vom LKÖ-Präsidenten Josef Moosbrugger und dem Generalsekretär Ferdinand Lembacher. Der Jahresbericht zeige die Widersprüche zwischen den Visionen und den Taten der EU-Kommission auf. Zunehmende Bürokratie verstärke den zum Teil hausgemachten Wettbewerbsverlust. Auch die Pläne der EU-Kommission
zum mehrjährigen Finanzrahmen und zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) werden ausführlich behandelt. Mossbrugger ist sich sicher: „Die EU-Kommissionspläne in puncto ‚Einheits-Topf‘ bedeuten am Ende nichts anderes als eine Kürzung der Mittel.“ Er sieht dadurch Agrarumweltprogramme, Tierwohlmaßnahmen und die Förderung der Berglandwirtschaft in Gefahr. Gesteigerte Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der europäischen Landwirtschaft wären zudem die Folge. „Das würde auf lange Sicht das Ende der gemeinsamen Agrarpolitik bedeuten“, so die beiden Funktionäre einhellig.
Auch die EU-Entwaldungsverordnung und das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur haben im Berichtszeitraum 2024/25 für massive Diskussionen in politischen Gremien gesorgt. Es wird deutlich welcher Aufwand nötig ist, um Gesetze und Verordnungen der EU praktikabel zu gestalten, ohne zusätzliche bürokratische Hürden zu schaffen. Auch bei der Finanzierung der geplanten Renaturierungsmaßnahmen ist laut Moosbrugger nicht mitgedacht worden.
Im Jahresbericht finden sich aber auch positive Aspekte, wie beispielsweise die Absenkung des Wolf-Schutzstatus oder verschiedene Zukunftsprojekte, wieder. Lembacher lobt zudem Verbände wie die Landjugend, das LFI sowie die ARGE Bäuerinnen als unverzichtbare Vermittler von Zuversicht und Mut.
Lumpy Skin Disease – Maßnahmenplan
Das Jahr 2025 ist bereits jetzt geprägt von Seuchenausbrüchen. Nun kommt auch noch die Lumpy Skin Disease dazu. Die hochansteckende virale Erkrankung der Rinder, hält nach Italien nun auch Frankreich auf Trab. Österreich ist bisher frei von der Krankheit, bereitet sich in einem Maßnahmenplan aber darauf vor. Neben der Einrichtung von Sperrzonen, werden im Krankheitsfall alle Tiere am betroffenen Betrieb gekeult. Einen Lebendimpfstoff gibt es zwar, dieser kann aber in Österreich noch nicht prophylaktisch verimpft werden, da die Beschaffung schwierig ist.
Im Falle eines Ausbruchs gibt es aber eine Impfpflicht. Die Impfdosen stellt dann der Staat kostenlos bereit. Bei der Lumpy Skin Disease reicht eine Einmalimpfung.

Oktober
EU-Entwaldungsverordnung verschoben
Land- und Forstwirtschaftsminister Norbert Totschnig fordert in Brüssel ein Aussetzen der umstrittenen EUDR sowie das Vorlegen neuer, umsetzbarer Maßnahmen. Die EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall hatte sich bereits Anfang Oktober ebenfalls für eine weitere Verschiebung der Verordnung ausgesprochen. Im Gegensatz zu den Skeptikern aus der Agrarbranche, liegen Roswalls Bedenken im IT-Bereich. Die EUDR soll nun erst Ende 2026 in Kraft treten. Mitte Oktober schlägt die EU-Kommission erste inhaltliche Änderungen an der EUDR vor, die deutliche Vereinfachungen für Bauern bringen. Künftig sollen Betriebe aus Ländern wie Österreich, die als „niedriges Entwaldungsrisiko“ eingestuft sind, nur noch minimale Dokumentationspflichten erfüllen müssen, anstatt umfangreiche Nachweise zu erbringen. Bauernbundpräsident Georg Strasser zeigt sich zufrieden: „Der beharrliche Einsatz von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig und EU-Abgeordnetem Alexander Bernhuber zeigt Wirkung. Die Kommission reagiert endlich auf die berechtigten Anliegen unserer Waldbauern.“

Blauzungenkrankheit breitet sich aus
Die Blauzungenkrankheit, kurz BTV, hält Österreichs Tierhalter in Atem. Während sich seit 2024 in Vorarlberg und Tirol die Serotypen 3 und 4 ausbreiteten, greifen Ende

August die Varianten BTV-4 und BTV-8 auf Kärnten und die Steiermark über und sorgen für eine Vielzahl an Tierverlusten. Im Oktober sind auch Betriebe in Ober- und Niederösterreich vom Virus betroffen. Der vor allem über Gnitzen übertragene Erreger verursacht Fieber und hyperämische Stauungserscheinungen im Bereich des Kopfes (blaue Zunge). Ende Oktober sind die Fallzahlen auf Grund der niedrigen Temperaturen österreichweit wieder rückläufig.
Es geht um die (Veggie-)Wurst
Das EU-Parlament stimmte Anfang Oktober für das „Veggie-Burger-Verbot“. Pflanzliche Fleischersatzprodukte sollen künftig nicht mehr mit Beisätzen wie Wurst, Burger oder Schnitzel bezeichnet werden dürfen. Der Anstoß für ein entsprechendes Kennzeichnungsverbot kam von der Europäischen Volkspartei. Laut der französischen Politikerin und Landwirtin Céline Imart besteht eine Verwechslungsgefahr von Fleischersatzprodukten mit dem tierischen
Original. Auch die Nährwertkonzentrationen in pflanzenbasierten Ersatzprodukten unterschieden sich von den tierischen Erzeugnissen, so Imart. In Kraft ist das „Veggie-Verbot“ noch nicht. Es fehlt die mehrheitliche Zustimmung der 27 EU-Mitgliedsstaaten.

November
Vogelgrippe zurück in Österreich
Mit dem Vogelzug in den Süden startet auch die jährliche Vogelgrippesaison. Während in Deutschland schon im Oktober einige Großbetriebe vom H5N1-Virus

betroffen und Millionen Nutztiere gekeult werden mussten, blieb Österreich lange verschont. Mitte November wird der Erreger allerdings in einem Kleinbetrieb im Gemeindegebiet von Tadten, Bezirk Neusiedl am See, festgestellt. Alle 170 Geflügeltiere müssen gekeult werden. Eine Schutz- und Überwachungszone wird eingerichtet. Eine Woche später folgt ein Gänsemastbetrieb in Oberösterreich mit rund 700 Tieren. Als zusätzliche Maßnahme verordnen die Behörden für weite Teile Österreichs eine Stallpflicht. Ab dem 20. November müssen alle Betriebe ab 50 Geflügeltieren die Stalltüren geschlossen halten.
Dezember
Ausblick
Der Ausblick auf das Jahr 2026 verspricht hitzige Politdebatten und zukunftsweisende Entscheidungen für Österreichs kleinstrukturierte Landwirtschaft. Ein EU-Agrarbudget, das verhandelt werden muss, und eine ausstehende Abstimmung im Fall Mercosur garantieren Spannung pur. Eines steht allerdings fest: Mit dem LANDWIRT bleiben Sie auch in Zukunft auf dem neuesten Stand.




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