Der Bergbauernhof von Angelika und Georg Schernthaner hat sich über die Jahrzehnte entwickelt und verändert. Die Entwicklung verlief von Milchkühen über Milchziegen hin zur Zucht gefährdeter Ziegenrassen. „Wir haben den Betrieb 1989 gekauft und immer nur in kleinen Schritten gebaut, so wie das Geld da war“, verrät Georg.
Zuerst wurden die alten Stallmauern saniert und die Stallgeschosshöhe erhöht. Jahre später folgte ein kompletter Neubau des hölzernen Obergeschosses samt Einbau einer Rundballenbelüftung. Im gesamten Oberbau des Stalles wurden damals etwa 13.000 Euro investiert, der Rest war Eigenleistung.
2011 kamen dann ein gebrauchter Hallenkran um 7.000 Euro sowie eine Belüftungsbucht für loses Heu in die Tenne. Parallel dazu wurde südseitig ein neuer Stallraum sowie ein Panoramagang und ein Mistlagerplatz samt Tierauslauf gebaut. Georg und Schwiegersohn Manfred haben als gelernte Zimmerer und Maurer alle Bauarbeiten selbst erledigt, ein Zukauf der Leistungen wäre für den Kleinbetrieb nicht finanzierbar.
Ziegenstall mit Auslauf und Panoramagang
Der alte Stallinnenraum umfasst etwa 90 m2, der südseitige Stallzubau nochmals etwa 40 m2, dazu kommen der Panoramagang mit etwa 15 m2 sowie der Auslauf mit etwa 40 m2. Viele Nischen und Podeste sowie zahlreiche Schwimmertränkebecken an verschiedenen Plätzen und ein Wassertrog machen den Stall perfekt für Ziegen. Für die Böcke gibt es einen separaten Stall. Jede Ziege wird gezielt außerhalb des Stalls vom Bock gedeckt oder künstlich von Tochter Cornelia besamt.
Einen Betriebsspiegel und viele schöne Fotos von dem tollen Stall finden Sie in der Mai/Juni-Ausgabe von Schafe & Ziegen aktuell. Hier gratis Probeheft oder Abo bestellen!
Kommentare