Zum Inhalt springen

Rubrik Milchpreise

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Meldung Alle Artikel: Meldung Wissen Alle Artikel: Wissen

Ein Stück Butter kostet nur mehr 99 Cent

Ein 250-g-Stück Butter um 99 Cent? Ein Blick auf die aktuellen Märkte zeigt, wie wenig Wertschätzung sich vielerorts in den Preisen widerspiegelt.

Artikel vorlesen lassen

0:00 0:00

Reinhild Jäger 1 Min. Lesezeit

Stefan Vogelsang zeigt eindrucksvoll, wie man aus der Not eine Tugend macht. Weil er es satt hatte, sich als Landwirt ständig zu erklären, nimmt er jetzt Interessierte und Kritiker auf Social Media zur Arbeit mit – zur Aussaat, zur Düngerbedarfsermittlung oder zur Fütterung seiner Rinder.

Im Gespräch mit Stephanie Auinger und Katharina Engler findet er klare Worte, etwa wenn es um die ständige Angst vor Kontrollen und Sanktionen oder um schlecht bezahlte Produkte geht.

Während Vogelsang digitale Aufklärung betreibt, zeigt ein Blick auf die aktuellen Märkte, wie wenig Wertschätzung sich vielerorts in den Preisen widerspiegelt. Besonders deutlich wird das bei der Butter: Im Dezember kostete ein 250-g-Stück im deutschen Handel nur noch 99 Cent, in Österreich rund 1,50 Euro. – Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Magdalena Moser. Die Zusammenhänge am globalen Milchmarkt sind komplex, doch vereinfacht gesagt: Derzeit ist weltweit mehr Milch am Markt als zu dieser Jahreszeit üblich. Die daraus resultierenden sinkenden Preise für Milchprodukte und die Auszahlungspreise sind für die Milchbauern ein harter Schlag.

Viele erleben diesen Preisrückgang nicht zum ersten Mal. Besonders bitter ist aktuell jedoch die Kombination aus fallenden Milchpreisen, stark gestiegenen Produktions- und Baukosten (dazu empfehle ich das Interview mit Walter Breiniger) sowie einer Kaufkraft, die immer stärker unter Druck gerät. Vielleicht erinnern Sie sich an das viel zitierte Beispiel der Wurstsemmel: Vor 30 Jahren konnte man sich in Österreich mit dem Erlös eines Liters Milch rund drei Wurstsemmeln kaufen. In den vergangenen Jahren brauchte es für eine Wurstsemmel bereits vier Liter – und zum Jahresbeginn deutet vieles darauf hin, dass selbst diese vier Liter bald nicht mehr reichen werden.

Kontakt zum Autor

Reinhild Jäger

LANDWIRT Redaktion

Bewirtschaftet einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb in der Obersteiermark mit dem Schwerpunkt Forstwirtschaft. Die Landwirtschaft mit Ackerbau, Pferden und Schafen betreibt sie biologisch. Bereits während und nach dem Landwirtschaftsstudium an der Universität für Bodenkultur war sie für den LANDWIRT tätig und arbeitete anschließend in einem Ziviltechnikerbüro für Landwirtschaft. Seit 2017 ist sie wieder im LANDWIRT Team und betreut die Rubrik Forst. Seit Juni 2025 ist sie Chefredakteurin.

Haben Sie eine Frage zum Artikel, einen Hinweis oder einen Themenvorschlag?

Nachricht schreiben Alle Beiträge von Reinhild Jäger

Mehr zu Milchpreise

Alle Artikel zu Milchpreise

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte an.

Kommentar schreiben Konto erstellen

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Nach oben