BioEin Viertel Bio-Flächen in der Steiermark

Ein Viertel Bio-Flächen in der Steiermark

4.000 zertifizierte Bio-Betriebe gibt es in der Steiermark.
Quelle: Christopher Moswitzer/shutterstock.com

„Während die Bio-Pioniere vor Jahren noch belächelt wurden, wird die Bio-Landwirtschaft heute von allen Seiten hoch geschätzt”, so Agrar-Landesrat Hans Seitinger. Das Land hat zur Stärkung der biologischen Landwirtschaft bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt: Dazu zählt etwa das strenge Gentechnik-Vorsorgegesetz. Mit der verstärkten Verwendung von Bio-Lebensmitteln in der Versorgung öffentlicher Einrichtungen und durch die Unterstützung von Produktentwicklungen werden weitere Schritte gesetzt.

In Grottenhof entsteht größte Bio-Bauernschule Österreichs

Mit dem Bau der modernsten Bio-Bauernschule Österreichs am Grottenhof wurde bereits begonnen. Damit soll den künftigen Hofübernehmern auf den Bio-Höfen die bestmögliche Ausbildung geboten werdenn. Dafür investiert das Land über 20 Mio. Euro. „Bildung ist jenes Kapital, das auch in der Landwirtschaft die höchsten Zinsen bringt”, betont Seitinger den hohen Stellenwert der besten Bildung und Ausbildung für die bäuerliche Jugend.

Der Versorgungsgrad mit Bio-Lebensmitteln hat sich seit dem Jahr 2000 verzehnfacht. Österreichweit wurde 2019 erstmals die Zwei-Milliarden-Euro-Umsatzgrenze überschritten. Besonders bei Milch und -produkten greifen die Österreicher gerne zu Bio-Qualität. Im Jahr 2020 gab ein Durchschnittshaushalt 190 Euro für Bio-Lebensmittel im LEH aus. Das sind um 33 Euro mehr als noch 2019.

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