Die Erdbeer-Saison 2026 in Vorarlberg ist gestartet. Die ersten Früchte kommen aus überdachten Feldern, wo die Pflanzen durch etwas höhere Temperaturen früher reif werden. Die Ernte im Freiland soll demnächst beginnen.
Das Beerenjahr startete mit normalen Temperaturen, aber sehr wenig Niederschlag. Für die Pflanzen ist das grundsätzlich günstig, sofern im Boden ausreichend Wasser vorhanden ist. Die Gefahr durch Nachtfrost war bisher gering. Auch rund um die Eisheiligen soll es zwar kühler werden, Nachtfrost wird laut Ausgangstext aber nicht erwartet.
Rund 80 Tonnen Erdbeeren erwartet
In Vorarlberg kultivieren 16 Obstbaubetriebe auf rund 20 Hektar Beerenobst. Erdbeeren werden von sechs Betrieben auf etwa fünf Hektar angebaut. Die Fläche liegt seit Jahren auf niedrigem Niveau. Bei normalem Ernteverlauf wird mit rund 80 Tonnen Erdbeeren gerechnet.
Erdbeeren sind im Anbau empfindlich. Sie müssen reif rasch geerntet und vorsichtig gepflückt werden. Gegen Frost, Regen und Verschmutzung setzen die Betriebe unter anderem Folien, Vlies, Dämme, Stroh sowie zunehmend Folientunnel oder Gewächshäuser ein.
Saison bis Ende Juni
In normalen Jahren beginnt die Erdbeerzeit im Ländle Anfang Mai mit Früchten aus Folientunneln oder unter Vlies. Durch unterschiedliche Sorten und Anbau in Höhenlagen, etwa am Sulzberg, kann die Ernte heuer bis Ende Juni dauern.
Ab Ende Juni folgen Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Heidelbeeren. Später beginnt die Brombeerernte, Anfang September reifen die Holunderbeeren. Heimische Erdbeeren gibt es ab Hof, an Verkaufsstellen, auf Wochenmärkten und in manchen Lebensmittelgeschäften.

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