An den land- und forstwirtschaftlichen Schulen des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft haben 2026 mehr als 700 Schüler die Matura abgelegt. Die Erfolgsquote im ersten Anlauf lag bei 94 Prozent.Rund 600 Absolventen schlossen eine fünfjährige höhere land- und forstwirtschaftliche Schule ab. Weitere rund 100 absolvierten einen dreijährigen Aufbaulehrgang. Mehr als die Hälfte der Maturanten waren Frauen.
Eine Erfolgsquote von 100 Prozent erreichten die Standorte Sitzenberg und Klosterneuburg. Auch die Fachrichtung Landwirtschaft und Ernährung an der HBLA Rotholz in Tirol verzeichnete die sogenannte Weiße Fahne.
Elf Schulen mit zehn Fachrichtungen
An den elf höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen werden zehn Fachrichtungen angeboten. Dazu zählen unter anderem Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Landtechnik, Lebensmittel- und Biotechnologie, Umwelt- und Ressourcenmanagement sowie Informationstechnologie in der Landwirtschaft.
An sechs Standorten gibt es dreijährige Aufbaulehrgänge für Absolventen von Fachschulen. Fünf Schulen sind mit Forschungseinrichtungen zu Zentren für Bildung und Forschung kombiniert.
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gratulierte den Absolventen. Er betonte die Bedeutung gut ausgebildeter Fachkräfte für die heimische Land- und Forstwirtschaft.
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