„Wir wollen kein Tier ausrotten, sondern einen wirksamen Schutz für unsere Alm- und Weidewirtschaft sicherstellen“, wird Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer (ÖVP) in einer Aussendung vom Sonntag zitiert.
Erstmals wurde in der Steiermark ein Wolf zum Abschuss freigegeben und in weiterer Folge erlegt. Die Abschussgenehmigung galt für einen Umkreis von zehn Kilometern rund um das Gebiet, in dem mehrere Schafe gerissen worden waren. Die Jägerinnen und Jäger in diesem Bereich waren entsprechend befugt, das Tier zu entnehmen.
Seit Juni wurden offiziell zehn gerissene Schafe registriert. Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch höher liegen, da von einer erheblichen Dunkelziffer ausgegangen wird.
Der erlegte Wolf wird nun zur Universität für Bodenkultur in Wien gebracht. Dort sollen DNA-Analysen sowie Untersuchungen des Mageninhalts Aufschluss über den Gesundheitszustand des Tieres geben. Zudem soll geklärt werden, ob es sich tatsächlich um jenen Wolf handelt, der für die Schafrisse verantwortlich war.

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