Die Rolle von Frauen in der Land- und Forstwirtschaft wurde zuletzt im Sonderausschuss Landwirtschaft, im Frauenausschuss der Copa-Cogeca und beim EU-Agrarministerrat behandelt. Zentrale Themen waren der Zugang zu Hofübernahme, Betriebsgründung, Eigentum und Finanzierung. Auch Bildung, Beratung, Mentoring und die Vereinbarkeit von Familie und Betrieb wurden angesprochen.
Anlass der Beratungen ist das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Bäuerin 2026.
Österreich fordert Maßnahmen in der GAP
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig verwies darauf, dass in Österreich rund 36 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geführt werden. Gleichzeitig leiten Frauen häufig kleinere Betriebe und erhalten aufgrund der bestehenden Strukturen oft geringere Förderungen aus der Gemeinsamen Agrarpolitik.
Totschnig sprach sich daher für gezielte Maßnahmen in der künftigen GAP aus. Diese sollen Hofübernahmen, Chancengleichheit und die wirtschaftliche Entwicklung von Bäuerinnen stärken.
Kommentare