143 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Slowenien, Slowakei, Tschechien, dem Baskenland und Südtirol zeigten bei der Europameisterschaft im Handmähen wahre Spitzenleistungen. Aus österreichischer Sicht war das Damenteam besonders erfolgreich. Neben der Europameisterin Elisabeth Stangl, holte sich Anna Bärnthaler aus der Steiermark den 3. Platz und Karin Fischer aus Niederösterreich den 6. Platz. Diese drei hervorragenden Mäherinnen holten somit den Mannschaftssieg wieder nach Österreich.

Die Juniorinnen mussten eine Fläche von 7 x 5 Meter abmähen. Dabei konnte sich Hannah Bärnthaler aus der Steiermark den zweiten Platz sichern.

Bei den Herren konnte sich Andreas Schützenhofer aus Oberösterreich durch seine Kraft und Schnelligkeit den zweiten Platz sichern. Bei der Teamwertung der Herren belegte Österreich ebenso den zweiten Platz. Ein hervorragendes Zeugnis für die heimischen Handmäher.

Sensenmähen als Wettkampfsport
Was einst eine alltägliche, bäuerliche Tätigkeit war, hat sich längst zu einem anspruchsvollen Wettkampfsport entwickelt. Alle zwei Jahre treffen sich die besten Sensenmäherinnen und Sensenmäher Europas zur Europameisterschaft im Handmähen. Die Qualifikation erfolgt in Österreich über die Landjugend. Dabei treten die Mäher bei Bezirksentscheiden, Landesentscheiden und die Besten der Besten alle zwei Jahre beim Bundesentscheid gegeneinander an. Diese dürfen dann Österreich im Folgejahr bei der Europameisterschaft vertreten. Die nächste findet 2027 in Südtirol statt.
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